Die Strompreise für Haushalte in Deutschland unterscheiden sich deutlich, je nachdem in welcher Region Menschen leben. Eine neue Analyse eines Verbraucherportals zeigt, dass Haushalte in einigen Städten und Gemeinden jährlich mehr als 1.100 Euro mehr für Strom bezahlen als in anderen Teilen des Landes. Grundlage der Untersuchung ist ein bundesweiter Vergleich der Grundversorgungstarife in mehreren tausend Kommunen.
Die Auswertung basiert auf Daten aus über 6.300 Städten und Gemeinden. Berechnet wurden die jährlichen Stromkosten für einen Modellhaushalt mit einem Verbrauch von 3.500 Kilowattstunden. Die Ergebnisse zeigen große regionale Unterschiede, während gleichzeitig deutlich wird, dass viele Haushalte ihre Kosten durch einen Anbieterwechsel spürbar senken könnten.
Große regionale Unterschiede bei Stromkosten
Nach Angaben des Vergleichsportals StromAuskunft.de liegt der durchschnittliche jährliche Strompreis für einen Haushalt in Deutschland bei rund 1.414 Euro in der Grundversorgung. Die tatsächlichen Kosten können jedoch deutlich darüber oder darunter liegen.
In der günstigsten untersuchten Region zahlt ein Modellhaushalt rund 1.052 Euro pro Jahr für Strom. Am anderen Ende der Skala liegen Regionen mit Kosten von bis zu 2.195 Euro jährlich. Damit beträgt der Unterschied zwischen der günstigsten und teuersten Region mehr als 1.140 Euro im Jahr.
Die Analyse zeigt außerdem, dass die teuersten Stromregionen stark regional konzentriert sind. Ein Großteil der Kommunen mit besonders hohen Grundversorgungspreisen liegt in Thüringen. Auch einzelne Regionen in Sachsen und Baden-Württemberg gehören laut der Auswertung zu den teuersten Gebieten.
Die Daten stammen aus einem sogenannten Strompreis-Atlas, der nach Angaben des Portals die Tarife der Grundversorgung für mehr als 6.300 Städte und Gemeinden auswertet. Grundlage der Berechnung ist jeweils ein durchschnittlicher Haushaltsverbrauch von 3.500 Kilowattstunden pro Jahr.
Anbieterwechsel kann mehrere hundert Euro sparen
Die Untersuchung zeigt gleichzeitig, dass sich die Preise auf dem freien Strommarkt deutlich weniger unterscheiden als in der Grundversorgung. Haushalte, die ihren Anbieter wechseln, können daher oft deutlich niedrigere Tarife finden.
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Nach Angaben des Portals liegen die jährlichen Stromkosten beim günstigsten Anbieter außerhalb der Grundversorgung im Durchschnitt bei etwa 854 Euro pro Jahr. Damit ergibt sich im bundesweiten Mittel ein Einsparpotenzial von rund 561 Euro jährlich, wenn Haushalte aus der Grundversorgung in einen günstigeren Tarif wechseln.
In Regionen mit besonders hohen Grundversorgungspreisen kann die mögliche Ersparnis sogar noch deutlich größer sein. Dort kann ein Anbieterwechsel nach Angaben der Analyse Einsparungen von über 1.100 Euro pro Jahr ermöglichen.
Die Untersuchung stützt sich auf eine umfangreiche Datenauswertung, die laut dem Portal in einem wissenschaftlichen Whitepaper dokumentiert ist. Ziel des Strompreis-Atlas sei es, regionale Unterschiede im Strommarkt sichtbar zu machen und Verbraucher über mögliche Einsparpotenziale zu informieren.



















