
Das Michael Jackson Biopic begeistert Millionen Fans weltweit: Seit dem 22. April 2026 läuft der Film „MICHAEL“ in deutschen Kinos und sorgt für Rekorde an den Kinokassen. Neffe Jaafar Jackson schlüpft darin in die Rolle seines berühmten Onkels – und liefert eine Leistung ab, die selbst hartgesottene Kritiker beeindruckt. Gleichzeitig entfacht das Biopic eine lebhafte Debatte darüber, was ein Film über eine so kontroverse Figur zeigen darf und was er bewusst auslässt.
Jaafar Jackson, Sohn von Jermaine Jackson und damit direkter Neffe des King of Pop, feiert mit dem Film „MICHAEL“ sein Schauspieldebüt – und das gleich auf der Weltbühne. Die Weltpremiere des Biopics fand am 10. April 2026 in Berlin statt, bevor der Film am 22. April in deutschen und am 24. April 2026 in amerikanischen Kinos anlief, dort sogar im IMAX-Format. Jaafars Auftritt wird sowohl von Kritikern als auch vom Publikum gelobt: Seine Verkörperung der unverwechselbaren Bühnenpräsenz, der Tanzschritte und der emotionalen Tiefe seines Onkels gilt als bemerkenswert überzeugend. Neben Jaafar Jackson spielen Nia Long, Laura Harrier, Miles Teller und Colman Domingo wichtige Rollen im Film. Den jungen Michael Jackson verkörpert Juliano Krue Valdi, der ebenfalls sein Kinodebüt gibt. Regisseur Antoine Fuqua führte Regie bei dem aufwendigen Projekt, das mit einem Budget von 165 bis 200 Millionen Dollar produziert wurde – unter anderem wegen umfangreicher Nachdrehs im Juni 2025.
Die Kinozahlen sprechen eine eindeutige Sprache: Das Michael Jackson Biopic erzielte am ersten Tag in den USA 39,5 Millionen Dollar Einspielergebnis – mehr als Oppenheimer beim bisher größten Eröffnungstag eines Biopics. Das Eröffnungswochenende brachte insgesamt 97 Millionen Dollar ein und übertraf damit den bisherigen Rekord von „Straight Outta Compton“. Damit ist „MICHAEL“ der erfolgreichste Start eines biografischen und eines Musikfilms in der Kinogeschichte. Das Publikum reagierte begeistert: Auf der Bewertungsplattform Rotten Tomatoes liegt die Zuschauerwertung bei 94 Prozent, während Kritiker das Werk mit 39 Prozent deutlich schlechter bewerten. Bereits der Teaser-Trailer erzielte 116,2 Millionen Aufrufe innerhalb von 24 Stunden – ein Beleg für das enorme globale Interesse an dem Biopic. Ähnlich polarisierend starteten zuletzt andere Musikbiopics: Fans von Bohemian Rhapsody oder dem Bob Marley Biopic One Love kennen dieses Phänomen: Publikum liebt, Kritiker urteilen strenger.
Der Film „MICHAEL“ verfolgt das Leben des Künstlers von seiner Kindheit bis zum Ende der 1980er-Jahre – die letzten Lebensjahre des Superstars bleiben ausgeklammert. Besonders kritisch diskutiert wird die Entscheidung, die Missbrauchsvorwürfe gegen Michael Jackson vollständig aus dem Film herauszulassen. Laut Berichten soll nach einer juristischen Klausel in einem Vergleich auf entsprechende Darstellungen verzichtet worden sein. Regisseur Fuqua erläuterte öffentlich, warum das Biopic die Vorwürfe nicht thematisiert. Im April 2026 berichtete die New York Times, dass Mitglieder der Cascio-Familie in einem Anfang 2026 eingereichten Prozess schwere Missbrauchsvorwürfe gegen den verstorbenen Sänger erhoben hätten, die die Jackson-Estate entschieden bestreitet. Auch innerhalb der Familie gibt es unterschiedliche Positionen: Michaels Tochter Paris Jackson soll laut Medienberichten eine frühe Drehbuchversion als zu beschönigend empfunden haben. Schwestern Janet und Rebbie Jackson sowie Bruder Randy sind nicht im Film zu sehen. Die gespaltene Rezeption zwischen begeistertem Publikum und skeptischen Kritikern – die dem Film eine „Greatest-Hits-Zusammenstellung ohne echte Tiefe“ vorwerfen – macht „MICHAEL“ zu einem der meistdiskutierten Kinofilme des Frühjahrs 2026.
Ungeachtet aller Debatten zeigt der Erfolg des Michael Jackson Biopics an den Kinokassen: Das Interesse am King of Pop ist auch Jahre nach seinem Tod ungebrochen. Jaafar Jacksons beeindruckende Darstellung, die aufwendige Produktion und der unvergleichliche Soundtrack aus Jacksons Hitpalette sorgen dafür, dass „MICHAEL“ als Kinoerlebnis funktioniert. Ob der Film der Komplexität seines Protagonisten gerecht wird, bleibt eine Frage, die jeder Zuschauer für sich beantworten muss. Für Fans des Ausnahmekünstlers dürfte der Kinobesuch dennoch ein Pflichttermin sein.
Quellen: Wikipedia, Rotten Tomatoes, Variety, IMDB, today.com
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