
Münster. Am Kreisverkehr Von-Esmarch-Straße in Münster zeichnet sich eine politische Entscheidung für den Umbau zur Ampelkreuzung ab. Während die SPD die von Oberbürgermeister und Verwaltung vorgeschlagene Lösung unterstützen will, kündigen Grüne und Volt Enthaltungen an. Damit dürfte der jahrelang diskutierte Verkehrspunkt in Gievenbeck vor einer entscheidenden Weichenstellung stehen.
Die SPD-Fraktion begründet ihre Zustimmung mit den vorliegenden Gutachten. Danach werde einer Ampel insbesondere für besonders gefährdete Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer eine höhere Sicherheit zugeschrieben. Aus Sicht der SPD seien diese Argumente am Ende ausschlaggebend.
Damit folgt die Fraktion der Linie von Verwaltung und Oberbürgermeister. Gleichzeitig verweist sie darauf, dass die Verkehrswende und die Stärkung des Umweltverbunds weiter im gesamten Stadtgebiet vorangebracht werden sollen. Für die konkrete Kreuzung an der Von-Esmarch-Straße bedeutet das: Die Ampellösung hat politisch deutlich an Gewicht gewonnen.
Grüne und Volt sehen den Umbau zur Ampelkreuzung weiterhin kritisch. Beide Fraktionen hätten nach eigener Darstellung auch einen optimierten Kreisverkehr für vertretbar gehalten. Genannt werden unter anderem sicherheitstechnische Verbesserungen wie abgesetzte Radfurten und Aufpflasterungen an den Ausfahrten. Volt verweist zudem auf einen möglichen Kreisverkehr nach niederländischem Vorbild.
Entscheidend ist nun aber die Mehrheitslage im Rat. Für den Erhalt und die Optimierung des Kreisverkehrs zeichnet sich keine Mehrheit ab. Deshalb wollen sich Grüne und Volt enthalten. Beide Fraktionen begründen das damit, dass der schlechte Zustand an der Unfallhäufungsstelle nicht durch weitere Verzögerungen verlängert werden soll. Damit wird der Weg für eine Entscheidung im Verkehrsausschuss frei.
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