
Unfall Reutlingen: Ein Mann ist am Mittwochabend, dem 6. Mai 2026, bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 464 in der Nähe von Reutlingen ums Leben gekommen. Nach Angaben der Polizei soll es sich um eine Frontalkollision handeln. Die B464 wurde im betroffenen Abschnitt vollständig gesperrt. Rettungskräfte und Feuerwehr waren mit einem Großaufgebot vor Ort.
Wie das Polizeipräsidium Reutlingen mitteilte, verlor ein Autofahrer auf der B464 bei Reutlingen die Kontrolle über sein Fahrzeug. Nach ersten Erkenntnissen soll es in der Folge zu einem frontalen Zusammenstoß mit einem entgegenkommenden Fahrzeug gekommen sein. Der Fahrer eines der beteiligten Autos starb noch an der Unfallstelle. Mindestens zwei weitere Menschen wurden laut Polizei bei dem Unfall verletzt und mussten von Rettungskräften versorgt werden. Über den Schweregrad der Verletzungen wurden zunächst keine genauen Angaben gemacht. Die Bundesstraße 464 wurde zwischen den betroffenen Abschnitten für den gesamten Fahrzeugverkehr gesperrt, um Rettungs- und Bergungsarbeiten zu ermöglichen. Autofahrer wurden gebeten, großräumig auszuweichen.
Für die Einsatzkräfte war der Unfall auf der B464 bei Reutlingen ein anspruchsvoller Einsatz. Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei rückten mit mehreren Fahrzeugen aus, um die Unfallstelle zu sichern und die Verletzten zu versorgen. Die Vollsperrung der Bundesstraße zog erhebliche Verkehrsbehinderungen nach sich. Umleitungen wurden eingerichtet, Anwohner und Pendler wurden um Geduld gebeten. Verkehrsteilnehmer, die in der Nähe des Unfallorts unterwegs waren, berichteten in sozialen Netzwerken über lange Staus. Für Unfälle dieser Art sind Feuerwehr und Rettungsdienste in der Region gut aufgestellt: Auch bei einem schweren Unfall auf der A9 bei Allershausen kam es zuletzt zu einer Vollsperrung mit ähnlichem Ausmaß an Verkehrsbehinderungen.
Die B464 verbindet Reutlingen mit Herrenberg und quert das Ermstal auf einer Strecke von rund 30 Kilometern. Sie zählt zu den stark befahrenen Bundesstraßen im Großraum Reutlingen und Tübingen, auf der es in der Vergangenheit immer wieder zu schweren Verkehrsunfällen gekommen ist. Frontalkollisionen gehören dabei zu den gefährlichsten Unfallarten: Da bei einem Frontalzusammenstoß die Aufprallenergie beider Fahrzeuge zusammenkommt, ist das Verletzungsrisiko für alle Beteiligten besonders hoch. In Baden-Württemberg ereignen sich statistisch gesehen jährlich Hunderte von Unfällen mit Todesfolge auf Landes- und Bundesstraßen. Ablenkung am Steuer, nicht angepasste Geschwindigkeit und Überholvorgänge unter ungünstigen Bedingungen gelten als häufigste Ursachen. Bereits in der vergangenen Woche kam es auf der A93 bei Pfreimd zu einem tödlichen Unfall, als ein 45-Jähriger nach einem Reifenplatzer starb.
Wer im Bereich eines Unfalls wie auf der B464 bei Reutlingen unterwegs ist, sollte die offiziellen Umleitungsempfehlungen der Polizei und Verkehrsbehörden befolgen und das Unfallgebiet weiträumig meiden. Gaffer, die an Unfallstellen abbremsen, um Bilder oder Videos aufzunehmen, gefährden nicht nur sich selbst, sondern auch Rettungskräfte und verletzte Personen. Gaffen am Unfallort ist in Deutschland mit empfindlichen Bußgeldern und in schwerwiegenden Fällen sogar mit strafrechtlichen Konsequenzen verbunden. Wer als Ersthelfer an einem frischen Unfall ankommt, sollte umgehend den Notruf 112 wählen, die Unfallstelle absichern und — sofern dies gefahrlos möglich ist — erste Hilfe leisten. Erste-Hilfe-Kurse werden von zahlreichen Einrichtungen wie dem DRK oder dem ADAC angeboten und sollten regelmäßig aufgefrischt werden. Die Polizei Reutlingen bittet Zeugen des Unfalls auf der B464, sich unter der Nummer 07121 942-0 zu melden. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang dauern an.
Quellen: n-tv, dpa, Stuttgarter Zeitung, press24.net, Polizeipräsidium Reutlingen
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