Münster Tatort bleibt auch als Wiederholung ein Millionenereignis

Mechthild Großmann verlässt den Münster-„Tatort“ nach über 20 Jahren. Warum die Rolle für sie nur ein Nebenprojekt war und welche Pläne die Schauspielerin jetzt verfolgt.
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Münster/Köln. Der Münster Tatort hat seine außergewöhnliche Zugkraft erneut bestätigt. Die Wiederholung der Folge „Man stirbt nur zweimal“ erreichte am Sonntagabend 6,36 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer. Der Marktanteil lag bei 28,3 Prozent. Damit setzte sich der Krimi mit Thiel und Boerne gegen die übrige TV-Konkurrenz des Tages durch.

Wiederholung startet mit starken Zahlen in die ARD-Krimipause

Für Das Erste ist das Ergebnis bemerkenswert, weil es sich nicht um eine neue Folge handelte. „Man stirbt nur zweimal“ war bereits am 15. Dezember 2024 erstmals ausgestrahlt worden. Damals hatten 11,52 Millionen Menschen eingeschaltet, der Marktanteil lag bei 40,0 Prozent.

Die erneute Ausstrahlung am 10. Mai 2026 fiel in eine Phase, in der die ARD bei ihren Sonntagskrimis auf Wiederholungen setzt. Gerade deshalb zeigt die Quote, wie verlässlich der Münster Tatort weiterhin funktioniert. Selbst ein bekannter Fall mit Thiel und Boerne erreichte ein Publikum, das für viele neue TV-Produktionen kaum erreichbar ist.

Darum ging es in „Man stirbt nur zweimal“

Im Mittelpunkt der Folge steht ein ungewöhnlicher Todesfall in Münster. Der Anwalt Oskar Weintraub wird im Haus von Doreen Prätorius tot aufgefunden. Die Umgebung wirkt wie eine private Sammlung exotischer Kunst, die Umstände des Falls sind zunächst schwer zu deuten. Doreen Prätorius selbst kann sich an zentrale Ereignisse nicht erinnern.

Für Hauptkommissar Frank Thiel und Professor Karl-Friedrich Boerne entwickelt sich der Fall damit zu einer Ermittlung zwischen skurrilem Tatort, widersprüchlichen Spuren und der Frage, welche Rolle die Hausbesitzerin tatsächlich spielt. Die Mischung aus Kriminalfall, schwarzem Humor und Münster-typischer Figurenkonstellation dürfte ein Grund dafür sein, dass die Folge auch bei der Wiederholung ein großes Publikum fand.

Gedreht wurde in Münster, Köln und Umgebung

Produziert wurde „Man stirbt nur zweimal“ von filmpool fiction im Auftrag des WDR für die ARD. Die Dreharbeiten fanden vom 20. Februar bis zum 20. März 2024 in Münster, Köln und Umgebung statt. Regie führte Janis Rebecca Rattenni, das Drehbuch schrieb Sascha Arango.

Vor der Kamera standen erneut Axel Prahl als Frank Thiel und Jan Josef Liefers als Professor Boerne. Zum Ensemble gehörten außerdem ChrisTine Urspruch als Silke Haller, Mechthild Großmann als Wilhelmine Klemm, Björn Meyer als Mirko Schrader, Claus D. Clausnitzer als Herbert Thiel, Cordelia Wege als Doreen Prätorius, Christian Erdmann als Jonas Karl Prätorius und Nils Bunkhorst als Oskar Weintraub.

Münster Tatort bleibt eine sichere Bank für Das Erste

Die aktuellen Zahlen bestätigen den Sonderstatus des Münster Tatorts innerhalb der ARD-Krimireihe. Schon die Erstausstrahlung hatte im Dezember 2024 ein außergewöhnlich großes Publikum erreicht. Dass die Wiederholung nun erneut mehr als sechs Millionen Menschen vor den Fernseher brachte, zeigt die anhaltende Bindung vieler Zuschauerinnen und Zuschauer an das Ermittlerduo.

Für Das Erste bleibt Münster damit einer der verlässlichsten Standorte der Reihe. Thiel und Boerne funktionieren nicht nur bei Premieren, sondern auch dann, wenn ein Fall bereits bekannt ist. Genau das macht die Quote vom Sonntagabend für die ARD besonders wertvoll.

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