Havelse holt Otschi Wriedt von Alemannia Aachen

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Havelse. Wriedt wechselt zum TSV Havelse: Der niedersächsische Drittligist hat am Freitag die Verpflichtung von Kwasi Okyere Wriedt bekanntgegeben. Der 31 Jahre alte Mittelstürmer kommt von Alemannia Aachen und ist nach Eric Voufack und Marc Richter der dritte am Freitag vorgestellte Neuzugang der Garbsener. Richter war kurz zuvor ebenfalls aus Aachen nach Havelse gewechselt, damit entsteht an diesem Transfertag eine auffällige Aachen-Havelse-Achse.

Havelse sieht Wriedt als Verstärkung für die Offensive

Der TSV Havelse stellt vor allem die Erfahrung des Angreifers heraus. Wriedt kommt laut Vereinsangaben auf zwei Bundesligaeinsätze, 64 Spiele in der 2. Bundesliga, 84 Einsätze in der 3. Liga und 42 Partien in der niederländischen Eredivisie. Trainer und Sportdirektor Samir Ferchichi bezeichnete Otschi Wriedt als „absoluten Gewinn“ und hob hervor, dass der Stürmer mit seiner Qualität Spiele in dieser Liga entscheiden könne. Wriedt selbst erklärte, die Gespräche mit den Verantwortlichen seien „sehr positiv“ gewesen.

Vom FC Bayern über Osnabrück bis nach Aachen

Die Vita von Kwasi Okyere Wriedt TSV Havelse liest sich prominent. Der gebürtige Hamburger spielte unter anderem für den FC Bayern München, den VfL Osnabrück, Willem II Tilburg, Holstein Kiel und zuletzt Alemannia Aachen. Bei Bayern II wurde er Leistungsträger, stieg in die 3. Liga auf und wurde dort Meister. Zuvor hatte er auch in der 2. Bundesliga bei Osnabrück und Kiel gespielt. In Aachen standen drei Einsätze, zwei Treffer und zwei Vorlagen zu Buche. Aachens Geschäftsführer Sport Rachid Azzouzi erklärte zum Abschied, man habe dem Angreifer in einem offenen Gespräch mitgeteilt, dass es für die Offensive andere Planungen gebe. Trainer Mersad Selimbegovic lobte Wriedts Verhalten dennoch als „vorbildlich“.

Mehr Nähe zur Familie und mehr Spielzeit

Für Wriedt ist der Wechsel nach Havelse auch persönlich nachvollziehbar. In der Aachener Abschiedsmeldung sagte der Stürmer, der Schritt nach Havelse sei für ihn richtig, weil er näher an seiner Familie in Hamburg sei und sich mehr Einsatzzeiten erhoffe. Für den TSV Havelse bedeutet der Transfer eines erfahrenen Angreifers zugleich ein klares Signal: Der Aufsteiger will seine Offensive für die neue Drittligasaison breiter und routinierter aufstellen.

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