
Vier Generationen, ein gemeinsam ausgebauter Wohnwagen und ein besonderer Familienurlaub an der kroatischen Adriaküste: Der WDR zeigt am heutigen Mittwoch, 22. Juli 2026, eine konkrete Ausgabe der Reportagereihe „Wir werden Camper“. Die Folge beginnt um 20.15 Uhr und trägt den Titel „Kroatien: Vier Generationen auf einer Parzelle“. Im Mittelpunkt steht die Familie Graumann-Chrismann aus Bergkamen, die ihren Sommerurlaub auf einem Campingplatz im istrischen Rovinj verbringt.
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„Wir werden Camper“ läuft heute von 20.15 bis 21 Uhr im WDR Fernsehen. Gezeigt wird die 45-minütige Folge „Kroatien: Vier Generationen auf einer Parzelle“. Sie wird im Episodenguide als sechste Folge der achten Staffel beziehungsweise als insgesamt 57. Ausgabe der Reihe geführt. Die deutsche TV-Premiere erfolgte bereits am 10. Juni 2026 im NDR. Am heutigen Mittwoch ist die Reportage nun im Abendprogramm des WDR zu sehen.
Die Reihe begleitet Menschen aus Nordrhein-Westfalen und anderen Teilen Deutschlands bei ihren Reisen mit Wohnwagen, Wohnmobil oder selbst ausgebautem Camper. Dabei geht es nicht nur um touristische Ziele. Im Mittelpunkt stehen auch die Herausforderungen unterwegs, die Organisation auf dem Campingplatz und die persönlichen Geschichten der Reisenden. In der heutigen Ausgabe wird das Campen vor allem als gemeinsames Familienprojekt gezeigt.
Die Protagonisten kommen aus Bergkamen. Mit dabei sind Steven Graumann, seine Frau Saskia Chrismann und die gemeinsame Tochter Elina. Zur Reisegruppe gehören außerdem Saskias Mutter Manuela Langenkämper sowie Großmutter Herlinde Verschüren, die in der Familie meist Oma Linde genannt wird. Damit verbringen vier Generationen ihren Urlaub gemeinsam auf einer Campingparzelle.
Zum Zeitpunkt der Produktion waren Steven Graumann 39 Jahre, Saskia Chrismann 37 Jahre und Tochter Elina sieben Jahre alt. Manuela Langenkämper wurde mit 60 Jahren und Herlinde Verschüren mit 85 Jahren vorgestellt. Das Campen hat in der Familie eine lange Tradition. Oma Linde gilt als diejenige, die diese Urlaubsform in die Familie gebracht hat. Nach dem Tod ihres Mannes sorgen ihre Kinder und Enkel dafür, dass sie weiterhin an den gemeinsamen Reisen teilnehmen kann.
Steven Graumann beschreibt den Urlaub mit seiner angeheirateten Familie als besonders wertvoll. Nach dem frühen Tod seiner eigenen Mutter genieße er die gemeinsame Zeit mit Manuela und Herlinde umso bewusster. Die Folge verbindet damit klassische Reisebilder mit einer persönlichen Geschichte über Zusammenhalt, Verlust und generationenübergreifende Familienzeit.
Die Familie reist mit einem 44 Jahre alten Wohnwagen. Das Fahrzeug wurde gemeinsam für 8.000 Euro gekauft und anschließend ausgebaut. Seit drei Jahren bildet der Wohnwagen die Grundlage für einen festen gemeinsamen Sommerurlaub. Ein modernes Luxus-Wohnmobil steht somit nicht im Zentrum der Folge. Stattdessen geht es um einen älteren Caravan, der durch die Arbeit der Familie zu einem persönlichen Ferienzuhause geworden ist.
Die Reise beginnt in Bergkamen. Steven und Saskia fahren zunächst mit dem Gespann bis zum Mondsee in Österreich, wo sie einen Zwischenstopp einlegen. Die übrigen Familienmitglieder reisen offenbar auf einem anderen Weg an: In Kroatien holen Steven und Saskia Tochter Elina, Manuela und Oma Linde am Flughafen ab. Anschließend beginnt der gemeinsame Aufenthalt auf dem Campingplatz.
Ziel ist der Campingplatz Polari bei Rovinj. Die Hafenstadt liegt an der Westküste der kroatischen Halbinsel Istrien. Für die Familie Graumann-Chrismann ist die Region kein unbekanntes Reiseziel, sondern ein festes Urlaubsparadies, in das sie gerne zurückkehrt.
Die Reportage begleitet die Urlauber nicht nur beim Aufbau und im Alltag auf dem Campingplatz. Auf dem Programm steht unter anderem eine Fahrt mit einer traditionellen Batana. Dabei handelt es sich um ein für die Region um Rovinj typisches flaches Holzboot. Außerdem besucht die Familie die Arena von Pula, eines der bekanntesten Bauwerke Istriens.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem gemeinsamen Leben auf der Parzelle. Steven Graumann übernimmt dabei offenbar auch kulinarische Aufgaben: Nach den veröffentlichten Folgenbildern backt er mindestens einmal pro Woche frische Pizza. Vor allem aber zeigt die Sendung, wie fünf Menschen aus vier Generationen ihren Urlaub organisieren und Zeit miteinander verbringen.
Die Beteiligten reisen nicht als unerfahrene Campinganfänger nach Kroatien. Sie werden als langjährige Camper vorgestellt, die ihre Abläufe kennen und das Zusammenleben auf engem Raum bewusst genießen. Dadurch unterscheidet sich die Ausgabe von Folgen, in denen Paare oder Familien zum ersten Mal mit einem Wohnmobil unterwegs sind.
Für Steven und Saskia besitzt das Campen zudem eine besondere Bedeutung für ihre Beziehung. Der Heiratsantrag fand auf einem Campingplatz am Achensee statt. Auch ihre Hochzeitsnacht verbrachten sie in einem Camper. Für die Reise nach Kroatien haben beide ihre Traukleidung eingepackt. Die Programmbeschreibung deutet an, dass das Paar damit während des Urlaubs noch einmal einen besonderen gemeinsamen Moment plant. Was genau geschieht, wird in der Vorschau bewusst nicht aufgelöst.
Die heutige Ausgabe von „Wir werden Camper“ verbindet damit einen klassischen Campingurlaub in Kroatien mit einer Familiengeschichte über vier Generationen. Der alte Wohnwagen, die gemeinsame Reise nach Rovinj und die enge Beziehung zwischen Oma Linde, ihrer Tochter, Enkelin und Urenkelin bilden den Kern der Reportage.
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