Sexuelle Belästigung in Regionalexpress Richtung Münster beschäftigt Bundespolizei

Sexuelle Belästigung im Zug nach Münster: Ermittlungen
Foto: Caroline Muffert

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Münster. Ein Vorfall in einem Regionalexpress auf der Strecke von Unna nach Münster hat am Montagmorgen die Bundespolizei beschäftigt. Nach Angaben der Ermittlungsbehörden soll sich ein 42 Jahre alter Mann während der Zugfahrt sexuell an sich selbst betätigt haben. Eine Mitreisende bemerkte das Verhalten kurz nach dem Einstieg in Unna und schritt ein.

Reisende bemerkt Mann am frühen Morgen im Zug

Die Frau bestieg den Regionalexpress gegen 6.44 Uhr am Bahnhof Unna. Auf einem Sitzplatz fiel ihr ein Mann auf, der seine Hose heruntergelassen hatte und sexuelle Handlungen an sich vorgenommen haben soll. Die Reisende forderte ihn lautstark auf, sein Verhalten sofort zu beenden. Nach Angaben der Bundespolizei reagierte der Mann darauf jedoch nicht.

Während der weiteren Fahrt blieb der Mann weiterhin auf seinem Sitzplatz. Als der Zug in Münster einfuhr, stellte die Frau fest, dass der Mann noch immer im Abteil saß. Daraufhin wandte sie sich an die Bundespolizei und erstattete Anzeige. Die Beamten nahmen den Sachverhalt auf und leiteten erste Maßnahmen ein.

Bundespolizei stellt Identität in Rheine fest

Nach der Anzeige in Münster übermittelte die Bundespolizei eine Personenbeschreibung an die Polizei in Rheine. Dort kontrollierten Einsatzkräfte den Zug nach der Ankunft und stellten die Identität des Mannes fest. Es handelt sich um einen 42 Jahre alten deutschen Staatsangehörigen.

Gegen den Mann wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Zum Tatvorwurf äußerte er sich nach Angaben der Bundespolizei nicht. Zudem wurden die Videoaufnahmen aus dem Zug gesichert. Diese sollen im weiteren Verlauf der Ermittlungen ausgewertet werden, wie die Bundespolizei mitteilt.

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