
Am Montagvormittag (04.08., 11:45 Uhr) hat die Autobahnpolizei Münster auf der A1 in Richtung Bremen ein rumänisches Fahrzeug gestoppt. Bei der Kontrolle fanden die Beamtinnen und Beamten zahlreiche gefälschte, leere Spendenzettel. Im Auto saßen zwei Männer im Alter von 28 und 16 Jahren. Die Papiere gaben vor, für einen Verein zugunsten behinderter und gehörloser Kinder zu sammeln. Tatsächlich handelt es sich jedoch um Fälschungen, die nach Angaben der Polizei für eine bekannte Klemmbrett-Masche genutzt werden.
Die Täter geben häufig an, selbst taub zu sein. Dadurch wirken sie besonders hilfsbedürftig und bauen schnell Vertrauen auf. Anschließend bitten sie um eine Unterschrift und um eine Geldspende für eine angebliche Hilfsorganisation. Währenddessen liegt ein Klemmbrett mit den formulierten Spendenzetteln bereit. Genau dieses Klemmbrett dient oft als Ablenkung. Denn während Betroffene unterschreiben oder nach dem Portemonnaie greifen, nutzen die Täter den Moment. Dann greifen sie nicht selten in Taschen und entwenden Wertgegenstände.
Die Polizei empfiehlt, verdächtige Personen nicht in ein Gespräch zu verwickeln. Unterschreiben Sie nichts und geben Sie keine persönlichen Daten heraus. Zudem sollten Sie kein Geld übergeben. Achten Sie außerdem darauf, dass Taschen und Rucksäcke geschlossen sind. Wenn Sie angesprochen werden oder eine Situation merkwürdig erscheint, informieren Sie umgehend die Polizei. Dadurch lassen sich weitere Taten verhindern und Verdächtige können schneller überprüft werden.
Sollten Sie bereits Geld gezahlt oder einen Diebstahl bemerkt haben, melden Sie den Vorfall so schnell wie möglich. Notieren Sie, wenn möglich, Kennzeichen, Aufenthaltsort und eine kurze Beschreibung der Personen. Je schneller Hinweise eingehen, desto eher können Einsatzkräfte reagieren. Bewahren Sie außerdem Ruhe und vermeiden Sie Konfrontationen. So schützen Sie sich selbst und helfen dennoch, die Masche zu stoppen.
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