
Der aktuelle ARD-DeutschlandTrend von infratest dimap zeigt eine dramatische Stimmungslage: Die Bundesregierung unter Kanzler Friedrich Merz sackt auf historische Tiefstwerte, während die AfD mit der Union nahezu gleichzieht. Nur noch jeder siebte Bürger ist mit der Regierungsarbeit zufrieden.
Laut der aktuellen Erhebung von infratest dimap im Auftrag der ARD-Tagesthemen ist die Zufriedenheit mit der Bundesregierung auf den niedrigsten Stand seit deren Amtsantritt im Mai 2025 gefallen. Rund vier von fünf Befragten sind unzufrieden mit der Arbeit der Koalition. Damit setzt sich ein Trend fort, der die Regierung Merz seit Wochen belastet.
In der Sonntagsfrage gewinnt die AfD zwei Prozentpunkte hinzu und liegt nun bei 25 Prozent. Die Union kommt auf 26 Prozent – der Abstand zwischen beiden Parteien ist damit auf einen Punkt geschrumpft. Die SPD fällt auf 12 Prozent zurück und erreicht damit ein Niveau wie zuletzt 2019. Die Grünen verbessern sich leicht auf 14 Prozent, die Linke legt auf 10 Prozent zu.
Besonders deutlich spiegelt sich die Unzufriedenheit in den Politikerwerten wider: Bundeskanzler Friedrich Merz verliert acht Prozentpunkte und kommt nur noch auf 21 Prozent Zustimmung – sein persönlicher Tiefstwert seit Amtsantritt. Vizekanzler Lars Klingbeil büßt sogar 15 Punkte ein und liegt bei 18 Prozent. Beide Politiker stehen damit vor einer ernsten Vertrauenskrise.
Der ARD-DeutschlandTrend wird monatlich von infratest dimap im Auftrag der ARD erhoben. Die aktuelle Erhebung wurde Ende März 2026 durchgeführt, befragt wurden 1.316 wahlberechtigte Personen in Deutschland. Die Ergebnisse gelten als repräsentativ für die politische Stimmung in der Bevölkerung und werden regelmäßig in den ARD-Tagesthemen präsentiert.
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