
Münster. Mehr als 1.000 Gäste aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik haben sich am Donnerstag in der Halle Münsterland zur Konferenz „TECH.LAND Xperience“ getroffen. Bei der Veranstaltung des deutsch-niederländischen Innovationsnetzwerks TECH.LAND sprach auch Münsters Oberbürgermeister Tilman Fuchs auf einem internationalen Podium über die Zukunft von Technologie, Forschung und Gesundheitsversorgung. Nach Angaben der Stadt Münster ging es dabei vor allem um die Frage, wie Kooperationen zwischen Deutschland und den Niederlanden Innovationen beschleunigen können.
Im Mittelpunkt der Konferenz stand die Zusammenarbeit zwischen Regionen in Deutschland und den Niederlanden. Oberbürgermeister Tilman Fuchs nahm an einer Podiumsdiskussion zur sogenannten Stadtgesundheit teil, bei der internationale Vertreter aus Medizin, Wissenschaft und Kommunalpolitik zusammenkamen.
Nach Angaben der Stadt hob Fuchs hervor, dass gerade grenzüberschreitende Kooperationen neue Möglichkeiten eröffnen könnten, etwa in der Gesundheitsversorgung oder in der Medizintechnik. Wenn Städte, Forschungseinrichtungen und Unternehmen enger zusammenarbeiten, könnten Innovationen schneller entwickelt und angewendet werden.
Die Diskussion fand vor internationalem Publikum statt. Vertreter aus Forschung, Industrie und Politik tauschten sich über Herausforderungen moderner Städte aus, etwa über medizinische Versorgung, technologische Infrastruktur oder neue Formen der Zusammenarbeit zwischen öffentlichen Einrichtungen und privaten Akteuren.
Die Konferenz ist Teil der Aktivitäten des Netzwerks TECH.LAND. Dieses wurde 2024 gegründet und bringt Organisationen aus Nordwestfalen und den ostniederländischen Regionen zusammen. Beteiligt sind unter anderem Unternehmen, Universitäten, Forschungseinrichtungen und öffentliche Verwaltungen.
Im Fokus stehen mehrere Zukunftstechnologien, die für Wirtschaft und Gesellschaft zunehmend wichtiger werden. Dazu gehören Batterieforschung, Wasserstofftechnologie, Robotik, digitaler Datenaustausch sowie Themen aus Gesundheitswirtschaft und Medizintechnik. Ziel ist es, gemeinsame Projekte zu entwickeln und Innovationen schneller umzusetzen.
Organisiert wird das Netzwerk unter anderem von der Industrie- und Handelskammer Nord Westfalen, dem niederländischen Wirtschaftsförderer Oost NL und dem Twente Board. Unterstützt wird das Netzwerk außerdem von der Wirtschaftsförderung Münster. Die Konferenz „TECH.LAND Xperience“ soll die Zusammenarbeit international sichtbarer machen und neue Partnerschaften zwischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen ermöglichen.
Parallel zur Konferenz empfängt Münster derzeit Delegationen aus mehreren Partnerstädten. Vertreter aus Enschede, Kristiansand, Rochester, Winnyzja und York sind nach Angaben der Stadt in der Domstadt zu Gast.
Neben der Teilnahme an der Konferenz organisiert das Büro Internationales der Stadt ein Rahmenprogramm mit Besuchen bei Unternehmen und Institutionen in Münster. Dadurch sollen neue Kontakte entstehen und bestehende Partnerschaften vertieft werden.
Zum Programm gehört auch ein offizieller Empfang im Friedenssaal des Historischen Rathauses. Die Begegnungen sollen dazu beitragen, internationale Kooperationen auszubauen, weil Städtepartnerschaften zunehmend auch für wirtschaftliche und wissenschaftliche Projekte genutzt werden.
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