
Münster. In der Silvesternacht zum Jahreswechsel 2025/2026 haben Unbekannte am Ladepark am Dehner-Gartenmarkt in Münster-Handorf mehrere Ladesäulen beschädigt. Der Fall reiht sich in eine wachsende Zahl ähnlicher Vorfälle ein, die Betreiber von Ladeinfrastruktur bundesweit beschäftigen und für erhebliche Kosten sorgen.
Der Schaden wurde am Neujahrsmorgen festgestellt, die Tat dürfte sich in der Nacht vom 31. Dezember auf den 1. Januar ereignet haben.
Warum eine Ladesäule unversehrt blieb, ist unklar. Fest steht: Der Ladepark ist seitdem nur eingeschränkt nutzbar.
Ein wesentlicher Kostentreiber ist das deutsche Eichrecht. Öffentliche Ladesäulen müssen eichrechtskonform abrechnen. Nach Eingriffen an zentralen Komponenten ist in vielen Fällen eine erneute Konformitätsprüfung notwendig. Diese Prüfungen sind zeit- und kostenintensiv und verzögern die Wiederfreigabe zusätzlich.
Der Vorfall in Münster-Handorf ist kein Einzelfall. Betreiber von Ladeinfrastruktur berichten seit 2024 von einer deutlichen Zunahme solcher Taten. Große Anbieter sprechen von hunderten betroffenen Standorten innerhalb kurzer Zeiträume. Eine bundesweit einheitliche Statistik existiert jedoch nicht, da Kabeldiebstähle in polizeilichen Erfassungen meist nicht gesondert ausgewiesen werden.
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Um weitere Taten zu verhindern, setzen viele Betreiber inzwischen auf zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen. Dazu zählen schnitthemmende Kabelummantelungen, integrierte Alarmsysteme, verbesserte Beleuchtung sowie – abhängig vom Standort – Videoüberwachung. Teilweise werden auch technische Lösungen diskutiert, mit denen Manipulationen schneller erkannt und gemeldet werden können.
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