Newcastle soll Angelo Stiller im Blick haben: Was am VfB-Gerücht dran ist

Das Bild zeigt eine Lupe, die etwas sucht und symbolisiert eine Internetsuche
Symbolbild mit KI erstellt

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Stuttgart. Um Angelo Stiller nehmen die Transfergerüchte wieder Fahrt auf. Nach kicker-Informationen soll nun auch Newcastle United ein Auge auf den Mittelfeldspieler des VfB Stuttgart geworfen haben. Eine Bestätigung der Klubs gibt es bislang nicht. Auch Stiller selbst hat sich aktuell nicht öffentlich zu einem möglichen Wechsel nach England geäußert. Sicher ist: Der 25-Jährige steht beim VfB noch bis 30. Juni 2028 unter Vertrag. Genau deshalb ist die Frage nach einer möglichen Ausstiegsklausel entscheidend.

Newcastle-Gerücht kommt vom kicker

Der konkrete aktuelle Anlass ist ein kicker-Bericht vom Freitagabend. Transfermarkt führt das Gerücht inzwischen ebenfalls, nennt dabei aber den kicker als Quelle. Damit lässt sich die Spur relativ klar einordnen: Nicht Sky oder Transfermarkt haben den Newcastle-Namen zuerst prominent platziert, sondern der kicker.

Inhaltlich bleibt die Meldung vorsichtig zu bewerten. Von einem Angebot ist bislang nicht die Rede. Auch Hinweise auf fortgeschrittene Gespräche, eine Einigung mit der Spielerseite oder eine offizielle Anfrage liegen öffentlich nicht vor. Newcastle wäre aus sportlicher Sicht dennoch ein plausibler Interessent: Der Klub hat bereits mit Nick Woltemade einen ehemaligen Stuttgarter verpflichtet und kennt den VfB-Markt. Zudem sucht der Premier-League-Klub regelmäßig nach spielstarken zentralen Mittelfeldspielern, die Tempo und Kontrolle in Ballbesitzphasen bringen können.

Die Klausel ist komplizierter als die Zahl 36,5 Millionen Euro

Im Mittelpunkt steht die angebliche Ausstiegsklausel. Mehrere Berichte nennen 36,5 Millionen Euro als Summe, zu der Stiller den VfB unter bestimmten Bedingungen verlassen könnte. Sky hatte die Vertragslage zuvor etwas anders eingeordnet und von einer Klausel im Bereich von rund 40 Millionen Euro berichtet. Entscheidender als die exakte Zahl ist aber das Konstrukt: Der VfB soll die Möglichkeit haben, diese Klausel gegen eine Zahlung von rund zwei Millionen Euro an Stiller zu neutralisieren.

Damit wäre die Situation für Newcastle und andere Interessenten weniger klar, als es eine klassische Ausstiegsklausel vermuten lässt. Sollte Stuttgart die Klausel tatsächlich abkaufen oder sollte sie zeitlich auslaufen, wäre die Ablöse frei verhandelbar. In diesem Fall dürfte der VfB kaum bei 36,5 Millionen Euro gesprächsbereit sein. Zuletzt war in verschiedenen Berichten eher von einer Schmerzgrenze um 50 Millionen Euro die Rede.

Aus Stuttgarter Sicht wäre das nachvollziehbar. Stiller kam 2023 von der TSG Hoffenheim und hat sich unter Sebastian Hoeneß zu einem der wichtigsten Spieler im Zentrum entwickelt. Er ist Spielgestalter, Taktgeber und Nationalspieler. Ein kurzfristiger Abgang würde eine große Lücke reißen.

Keine Bestätigung von VfB, Stiller oder Newcastle

Offizielle Aussagen zum Newcastle-Gerücht gibt es bislang nicht. Weder der VfB noch Newcastle haben ein Interesse bestätigt. Auch Stiller hat derzeit keinen öffentlichen Wechselwunsch hinterlegt. Frühere Aussagen des Spielers klangen grundsätzlich offen für einen Wechsel ins Ausland, aber nicht wie ein konkreter Abschiedswunsch. Er hatte betont, aktuell nicht über einen Wechsel nachzudenken, sich langfristig aber eine Station außerhalb Deutschlands vorstellen zu können.

Neben Newcastle wurden zuletzt auch andere Klubs mit Stiller in Verbindung gebracht. Manchester United, Juventus Turin, Liverpool und Real Madrid tauchten in verschiedenen Medienberichten auf. Bei Real soll das Thema zuletzt allerdings wieder abgekühlt sein. Konkrete Reaktionen dieser Vereine auf das Newcastle-Gerücht sind nicht bekannt.

Der Stand ist deshalb: Newcastle ist offenbar ein neuer Interessent im Kreis der Beobachter, mehr aber noch nicht. Solange kein Angebot vorliegt und die Klauselfrage nicht endgültig geklärt ist, bleibt der VfB in einer starken Position. Ein Wechsel Stillers ist möglich, aber nach aktuellem Stand nicht konkret.

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