Bis zu 33 Grad: Wetter in Berlin und Brandenburg kippt danach

Ein Schild zeigt Warnung
Symbolbild mit KI erstellt

Teilen:

Der Wetterumschwung in Berlin und Brandenburg beginnt zunächst mit einem deutlichen Temperaturanstieg. Nach der Prognose des Deutschen Wetterdienstes vom Samstag, 8. August 2026, erreicht die Temperatur am Sonntag verbreitet 30 bis 33 Grad. Danach wird die Wetterlage wechselhafter. Allerdings zeichnet sich für die Hauptstadtregion nach dem derzeitigen Stand keine flächendeckende schwere Unwetterlage ab. Gewitter sind zunächst nur mit geringer Wahrscheinlichkeit zu erwarten, bevor am Montag vor allem im Norden Brandenburgs zeitweise Regen aufziehen kann.

Sonntag bringt viel Sonne und bis zu 33 Grad

Für Sonntag, 9. August, prognostiziert der Deutsche Wetterdienst für Berlin und Brandenburg überwiegend sonniges und trockenes Sommerwetter. Nach einer klaren Nacht mit Tiefstwerten um 14 bis 10 Grad steigen die Temperaturen tagsüber deutlich. Erwartet werden Höchstwerte zwischen etwa 30 und 33 Grad. Der Wind bleibt nach der DWD-Prognose schwach bis mäßig.

Damit dürfte der Sonntag zunächst deutlich ruhiger verlaufen, als manche Meldungen über bevorstehende Unwetter vermuten lassen. Bis zum Sonntagnachmittag erwartet der regionale Warnlagebericht des DWD keine warnwürdigen Wettererscheinungen durch Gewitter, Starkregen oder Sturm. Zugleich nimmt die Wärmebelastung zu. Der bundesweite DWD-Warnlagebericht weist für Sonntag insbesondere in Teilen Deutschlands auf eine zunehmende Hitzebelastung hin.

Gewitterrisiko steigt erst am späten Sonntagabend

Erst ab dem späten Sonntagabend verändert sich die Wetterlage in Berlin und Brandenburg langsam. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes vom 8. August nähert sich am Montagmorgen die Kaltfront eines Tiefdruckgebietes über der Norwegischen See dem Norden der Region.

In der Nacht von Sonntag auf Montag steigt deshalb die Wahrscheinlichkeit für einzelne Schauer und Gewitter. Der DWD bezeichnet die Gewitterwahrscheinlichkeit in seinem regionalen Warnlagebericht allerdings ausdrücklich als sehr gering. Die Temperaturen sollen nachts voraussichtlich auf etwa 19 bis 15 Grad zurückgehen. Eine verbreitete Gewitterlage oder eine konkrete amtliche Unwetterwarnung für die gesamte Hauptstadtregion lässt sich daraus derzeit nicht ableiten.

Auch Angaben über Starkregen von bis zu 25 Litern pro Quadratmeter innerhalb einer Stunde dürfen nicht pauschal auf Berlin und Brandenburg übertragen werden. Solche Größenordnungen können in DWD-Prognosen bei kräftigen Gewittern für andere Regionen Deutschlands vorkommen. Für Berlin und Brandenburg nennt die aktuelle regionale Prognose vom Samstagabend diese Menge jedoch nicht.

Montag besonders im Norden Brandenburgs Regen möglich

Am Montag, 10. August, soll sich die Wetterlage nach der aktuellen DWD-Prognose wechselhafter präsentieren. Erwartet wird wechselnde Bewölkung. Vor allem im Norden Brandenburgs kann es im Tagesverlauf zeitweise regnen. Damit dürfte unter anderem die Prignitz eher von den Niederschlägen erfasst werden als der äußerste Südosten des Landes.

Die Temperaturunterschiede innerhalb Brandenburgs fallen dabei vergleichsweise groß aus. Der Deutsche Wetterdienst erwartet nach dem Stand vom Samstag Höchstwerte von etwa 27 Grad in der Prignitz und bis zu 32 Grad in der Niederlausitz. Für die Region wird mäßiger Wind prognostiziert, im Tagesverlauf sind einzelne Windböen möglich.

Auch für Montag gilt: Die Vorhersage beschreibt eine wechselhafte Wetterentwicklung, aber nach dem Stand vom 8. August keine bestätigte flächendeckende Unwetterlage für Berlin und Brandenburg. Bei lokalen Schauern und Gewittern können sich die Bedingungen kurzfristig ändern. Aktuelle amtliche Warnungen sollten deshalb insbesondere vor längeren Aufenthalten im Freien geprüft werden.

Keine bestätigte Unwetterwarnung mit 25 Litern Starkregen

Entscheidend ist die Unterscheidung zwischen einer Wetterprognose und einer amtlichen Warnung. Der Deutsche Wetterdienst verwendet für Wetterwarnungen mehrere Stufen. Stufe 1 steht für eine Wetterwarnung, Stufe 2 für markantes Wetter, Stufe 3 für Unwetter und Stufe 4 für extremes Unwetter.

Für Berlin und Brandenburg meldete der regionale DWD-Warnlagebericht am Samstag, 8. August, zunächst keine warnwürdigen Wettererscheinungen bis Sonntagnachmittag. Für den späten Sonntagabend und die Nacht zum Montag wurde lediglich eine sehr geringe Gewitterwahrscheinlichkeit angegeben. Eine konkrete regionale DWD-Prognose für Hagel, schwere Sturmböen oder Starkregenmengen von 25 Litern pro Quadratmeter innerhalb einer Stunde lag für diesen Zeitraum nicht vor.

Damit unterscheidet sich die Lage deutlich von ausgeprägten Gewittersituationen, bei denen der DWD ausdrücklich Starkregen, Hagel oder Sturm als mögliche Begleiterscheinungen nennt und gegebenenfalls entsprechende Warnstufen veröffentlicht.

Waldbrandgefahr in Teilen Brandenburgs weiterhin mittel

Trotz der zuletzt wechselhaften Witterung bleibt auch die Waldbrandgefahr ein Thema. Das Brandenburger Umweltministerium führte am Samstag, 8. August, für mehrere Landkreise die Waldbrandgefahrenstufe 3 und damit eine mittlere Gefahr.

Stufe 3 galt unter anderem für Elbe-Elster, Märkisch-Oderland, Oberhavel, Oberspreewald-Lausitz, Prignitz sowie Spree-Neiße einschließlich Cottbus. In Barnim, Dahme-Spreewald, Havelland, Oder-Spree einschließlich Frankfurt an der Oder, Ostprignitz-Ruppin, Potsdam-Mittelmark einschließlich Potsdam und Brandenburg an der Havel, Teltow-Fläming und Uckermark galt Stufe 2 und damit eine geringe Gefahr.

Die Skala reicht in Brandenburg von Stufe 1 für eine sehr geringe bis Stufe 5 für eine sehr hohe Waldbrandgefahr. Die Einstufungen werden während der Waldbrandsaison täglich aktualisiert und können sich bei hohen Temperaturen, Wind oder neuen Niederschlägen rasch verändern.

So lässt sich die Belastung durch Hitze reduzieren

Bei Temperaturen um oder über 30 Grad empfiehlt das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, körperlich belastende Tätigkeiten möglichst in kühlere Tageszeiten zu verlegen. Räume können morgens und nachts gelüftet und tagsüber möglichst gegen direkte Sonneneinstrahlung geschützt werden. Wer längere Zeit draußen verbringt, sollte Schatten suchen und auf ausreichenden Sonnenschutz achten.

Ausreichendes Trinken ist ebenfalls wichtig, sofern aus medizinischen Gründen keine andere Trinkmenge empfohlen wurde. Besondere Aufmerksamkeit benötigen unter anderem ältere und pflegebedürftige Menschen, kleine Kinder sowie Menschen mit bestimmten chronischen Erkrankungen. Bei gesundheitlichen Beschwerden sollte medizinischer Rat eingeholt werden. Für individuelle Empfehlungen sind insbesondere ärztliche Hinweise maßgeblich.

Bei Gewitter geschützte Räume aufsuchen

Sollten sich am Sonntagabend oder in den folgenden Tagen tatsächlich Gewitter entwickeln, empfiehlt das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, möglichst ein festes Gebäude oder ein geschlossenes Fahrzeug aufzusuchen. Freie Flächen, einzelne Bäume und Waldränder bieten keinen zuverlässigen Schutz vor Blitzschlag.

Auch lose Gegenstände auf Balkonen, Terrassen oder in Gärten sollten bei angekündigten starken Windböen gesichert werden. Während kräftiger Gewitter ist zudem Vorsicht in Wäldern geboten, weil Äste abbrechen oder Bäume umstürzen können. Für kurzfristige Entscheidungen sind die amtlichen Warnungen des Deutschen Wetterdienstes maßgeblich, da sich Ort und Intensität einzelner Gewitter oft erst wenige Stunden vorher genauer bestimmen lassen.

Entwicklung ab Mitte August noch mit Unsicherheiten

Für die Zeit ab etwa 15. August reicht der Vorhersagezeitraum bereits deutlich weiter in die Zukunft. Langfristigere Modellrechnungen können Hinweise auf Tiefdruckeinfluss, Niederschläge oder niedrigere Temperaturen liefern, sind aber wesentlich unsicherer als die Prognosen für Sonntag und Montag.

Eine konkrete Abkühlung für Berlin und Brandenburg ab dem 15. August sollte deshalb derzeit nicht wie eine sichere Wetterentwicklung dargestellt werden. Der DWD weist in seinen mittelfristigen Prognosen regelmäßig auf zunehmende Unsicherheiten mit wachsendem Vorhersagezeitraum hin. Kurzfristig steht zunächst der warme bis heiße Sonntag im Mittelpunkt, bevor eine Kaltfront am Montag vor allem im Norden der Region für mehr Wolken und zeitweiligen Regen sorgen kann.

Teilen:

Münster Map
Zum Aktivieren tippen
Route anzeigen

Mehr Beiträge:

Texte werden mit Unterstützung von KI-Tools erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr dazu