
Der SC Verl schaut sich in der Saisonvorbereitung einen weiteren Kandidaten für seinen Drittliga-Kader an. Denis Donkor von der TSG Hoffenheim II nimmt nach Angaben des kicker am Probetraining der Ostwestfalen teil. Der 23-Jährige durfte sich bereits in zwei Vorbereitungsspielen präsentieren. Eine Verpflichtung ist damit jedoch nicht verbunden. Eine Entscheidung des Vereins ist bislang nicht bekannt.
Donkors Teilnahme an der Verler Vorbereitung lässt sich auch durch die offiziellen Spielberichte des SC Verl bestätigen. Beim 1:0 gegen die zweite Mannschaft des SC Paderborn am 15. Juli gehörte er zur Formation für die zweite Halbzeit. Drei Tage später kam er auch bei der 0:3-Niederlage gegen den VfL Wolfsburg zum Einsatz. Trainer Orest Shala wechselte im zweiten Durchgang nahezu die gesamte Mannschaft aus und setzte Donkor erneut ein.
Der Rahmen des Probetrainings geht damit über eine einzelne Trainingseinheit hinaus. Donkor erhält unter Wettkampfbedingungen die Gelegenheit, sich dem Trainerteam zu zeigen. Wie lange er beim SC Verl bleiben und ob er weitere Einheiten oder Testspiele absolvieren wird, wurde bislang nicht offiziell mitgeteilt.
Denis Donkor wurde am 20. Dezember 2002 in Dortmund geboren und ist damit 23 Jahre alt. Er besitzt die deutsche Staatsangehörigkeit. Die TSG Hoffenheim führt ihn als Mittelfeldspieler, andere Datenbanken und Fachmedien ordnen ihn vor allem als Rechtsaußen ein. Sein Schwerpunkt liegt damit grundsätzlich auf der offensiven rechten Seite.
Im Sommer 2025 wechselte Donkor vom damaligen Regionalligisten Rot-Weiß Oberhausen zur zweiten Mannschaft der TSG Hoffenheim. Mit Hoffenheim II spielte er anschließend in der 3. Liga. In der Saison 2025/26 kam er laut liga3-online in sieben Drittligapartien auf insgesamt 180 Einsatzminuten. Zuvor hatte er für Rot-Weiß Oberhausen 70 Spiele bestritten und war dabei an 16 Toren direkt beteiligt.
Zu Donkors früheren Stationen gehört außerdem Türkspor Dortmund. Bei der TSG steht er weiterhin im veröffentlichten Mannschaftsbereich der U23. Belastbare Angaben zu seinem derzeitigen Vertragsstatus und möglichen Bedingungen eines Wechsels nach Verl liegen nicht vor.
Auffällig ist die Position, auf der Donkor in den beiden Verler Testspielen eingesetzt wurde. Obwohl er bislang vor allem als Rechtsaußen beziehungsweise offensiver Mittelfeldspieler geführt wird, tauchte er in den offiziellen Aufstellungen jeweils innerhalb der Viererkette auf.
Gegen Paderborn II bildeten Niko Kijewski, Raphael Araoye, Felix Vogler und Donkor die Abwehr der zweiten Halbzeit. Beim Test gegen Wolfsburg spielte Donkor später gemeinsam mit Paul Lehmann, Araoye und Bamba vor Torwart Fabian Pekruhl. Die Aufstellungen sprechen dafür, dass der SC Verl auch seine Einsatzmöglichkeiten als Außenverteidiger prüft. Dabei handelt es sich um eine Einordnung anhand der veröffentlichten Formationen und nicht um eine offiziell bestätigte Positionsänderung.
Seine mögliche Vielseitigkeit könnte für die Verler Kaderplanung interessant sein. Donkor könnte bei entsprechender Eignung sowohl eine offensivere Rolle auf dem Flügel als auch eine Position auf der rechten Abwehrseite abdecken. Ob das Trainerteam ihn dauerhaft für beide Aufgaben einplant, ist noch offen.
Für eine bevorstehende Verpflichtung gibt es bislang keine belastbare Bestätigung. Weder der SC Verl noch die TSG Hoffenheim haben einen Transfer bekannt gegeben. Auch zu Vertragsgesprächen, einer möglichen Ablöse oder einer Vertragslaufzeit liegen keine verlässlichen Angaben vor.
Die beiden Testspiele zeigen lediglich, dass sich der SC Verl ernsthaft ein sportliches Bild von Donkor macht. Sie erlauben jedoch keine sichere Einschätzung, wie wahrscheinlich ein Vertrag ist. Ein Probetraining kann sowohl mit einer Verpflichtung als auch mit einer anschließenden Trennung enden.
Der SC Verl hat seinen Kader nach der Saison 2025/26 bereits deutlich verändert. Zu den neuen Spielern gehören unter anderem Nick Seidel, Felix Vogler, Tim Hoffmann, Amin Farouk, Bilal Yalcinkaya, Mika Clausen und Moritz Kaube. Donkor wäre nach der bisherigen Zählung der elfte Neuzugang, sollte er einen Vertrag erhalten.
Seine Personalie ist vor allem als Suche nach zusätzlicher Breite und Flexibilität für die rechte Seite einzuordnen. Der 23-Jährige kennt die 3. Liga bereits, erhielt bei Hoffenheim II zuletzt aber nur wenig Spielzeit. In Verl könnte er sich für eine größere Rolle empfehlen. Zunächst bleibt er jedoch ausschließlich Probespieler.
Texte werden mit Unterstützung von KI-Tools erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr dazu