iPhone 18: Diese Neuerungen sind bislang bekannt

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Grzegorz Walczak

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Apple hat das iPhone 18 bislang nicht offiziell vorgestellt. Weder die Modellvarianten noch technische Daten, Preise oder Veröffentlichungstermine sind vom Unternehmen bestätigt worden. Wenige Wochen vor dem gewöhnlichen Herbsttermin verdichten sich jedoch die Berichte über das iPhone 18 Pro und das iPhone 18 Pro Max. Erwartet werden vor allem ein neuer A20-Pro-Chip, Verbesserungen bei Kamera und Akkulaufzeit sowie eine veränderte Veröffentlichungsstrategie.

Pro-Modelle könnten im September 2026 erscheinen

Nach übereinstimmenden Berichten aus dem Umfeld der Lieferkette könnte Apple seine neue iPhone-Generation erstmals auf zwei Termine verteilen. Das iPhone 18 Pro und das iPhone 18 Pro Max sollen demnach im September 2026 präsentiert werden. Gleichzeitig könnte Apple sein erstes faltbares Smartphone vorstellen, das in Medienberichten vorläufig als „iPhone Fold“ bezeichnet wird. Apple hat weder dieses Gerät noch einen Präsentationstermin bestätigt.

Das reguläre iPhone 18 und ein günstigeres iPhone 18e sollen dagegen erst im Frühjahr 2027 folgen. Auch eine zweite Generation des besonders dünnen iPhone Air könnte für diesen Zeitraum geplant sein. Eine solche Aufteilung wäre ein deutlicher Bruch mit der bisherigen Strategie, bei der Apple die wichtigsten Modelle einer Generation gewöhnlich gemeinsam im Herbst vorstellte.

Bei den Displaygrößen werden zunächst keine größeren Veränderungen erwartet. Das iPhone 18 Pro könnte weiterhin ein 6,3 Zoll großes Display erhalten, während beim Pro Max erneut 6,9 Zoll im Gespräch sind. Für das normale iPhone 18 werden ebenfalls 6,3 Zoll genannt. Diese Angaben stammen vollständig aus Vorabinformationen und sind nicht offiziell bestätigt.

A20-Chip soll Leistung und Effizienz verbessern

Als eine der wichtigsten Neuerungen gilt der erwartete A20-Chip. Die Pro-Modelle könnten einen A20 Pro erhalten, der erstmals im Zwei-Nanometer-Verfahren produziert werden soll. Durch die kleinere Fertigungsstruktur könnten Leistung und Energieeffizienz gegenüber dem A19 Pro steigen. Berichtet wird außerdem über ein neues Verfahren, bei dem Arbeitsspeicher und Prozessor enger miteinander verbunden werden.

Beim Arbeitsspeicher ist die Lage unübersichtlich. Für das normale iPhone 18 werden je nach Quelle neun oder zwölf Gigabyte genannt. Die Abweichung ist relevant, weil aufwendige KI-Funktionen zunehmend direkt auf dem Gerät verarbeitet werden. Eine verlässliche Angabe zur tatsächlichen Ausstattung gibt es derzeit nicht.

Auch bei der Mobilfunktechnik könnte Apple die Abhängigkeit von Qualcomm weiter reduzieren. Berichten zufolge sollen Teile der iPhone-18-Reihe mit einem von Apple entwickelten C2-Modem ausgestattet werden. Es könnte moderne 5G-Verbindungen einschließlich mmWave unterstützen. Möglich wäre allerdings, dass je nach Land weiterhin unterschiedliche Modems eingesetzt werden.

Kamera und Design bleiben Gegenstand widersprüchlicher Leaks

Beim grundsätzlichen Design der Pro-Modelle wird kein vollständiger Neustart erwartet. Die Geräte sollen den Vorgängern mit einem großen Kamerabereich auf der Rückseite ähneln. Die Gehäuse könnten etwas dicker und schwerer werden, möglicherweise um Platz für größere Akkus und eine verbesserte Kühlung zu schaffen. Belastbare Angaben zur Akkukapazität gibt es bislang nicht.

Auf der Vorderseite könnte Apple die Dynamic Island verkleinern. Ältere Berichte gingen sogar davon aus, dass Teile der Face-ID-Technik unter dem Display verschwinden würden. Neuere Informationen sprechen jedoch dagegen, dass diese Technik bereits beim iPhone 18 Pro serienreif ist. Selbst zur kleineren Dynamic Island existieren widersprüchliche Meldungen.

Bei der Hauptkamera mindestens eines Pro-Modells wird eine variable Blende erwartet. Sie könnte steuern, wie viel Licht auf den Sensor fällt, und Fotografen mehr Einfluss auf Belichtung und Tiefenschärfe geben. Für die gesamte Modellreihe ist außerdem eine Frontkamera mit 24 Megapixeln im Gespräch. Apple hat beide Kameraänderungen bislang nicht bestätigt.

Apple Intelligence ist offiziell, die Hardware-Zuordnung nicht

Apple hat im Juni 2026 eine neue Generation von Apple Intelligence und die grundlegend überarbeitete „Siri AI“ angekündigt. Die Assistenz soll Bildschirminhalte verstehen, persönliche Informationen aus verschiedenen Apps einbeziehen und Aktionen über App-Grenzen hinweg ausführen können. Diese Softwarefunktionen sind offiziell bestätigt, wurden von Apple aber nicht speziell mit dem iPhone 18 verknüpft.

Für Nutzer in der Europäischen Union gibt es zudem eine Einschränkung: Siri AI soll auf iPhone und iPad zunächst nicht in der EU verfügbar sein. Apple verweist auf regulatorische Fragen. Ein iPhone 18 würde die Funktion in Deutschland daher nicht automatisch zum Marktstart erhalten.

Zu den Preisen gibt es keine verlässlichen Informationen. Berichte über mögliche Erhöhungen bleiben spekulativ. Apple hat weder Einstiegspreise noch Speichervarianten der kommenden Generation genannt. Als relativ wahrscheinlich gelten derzeit lediglich der A20-Pro-Chip und ein Herbststart der beiden Pro-Modelle. Alle weiteren Angaben sollten bis zu einer offiziellen Präsentation als Gerücht behandelt werden.

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