Feuer auf Hof in Grosselfingen: Rund 600 Tiere verenden

Ein Schild zeigt Warnung
Symbolbild mit KI erstellt

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Bei einem Großbrand auf einem landwirtschaftlichen Hof in Grosselfingen im Zollernalbkreis sind am Samstagnachmittag rund 600 Gänse und Hühner verendet. Zwei Feuerwehrangehörige wurden nach Angaben der Polizei leicht verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Der Sachschaden dürfte nach einer ersten Schätzung in die Millionen gehen. Die Ursache des Feuers war am Samstagabend noch nicht geklärt.

Der Brand war auf einem Aussiedlerhof in der Straße Hinter dem Weiher ausgebrochen. Gegen 15.45 Uhr gingen nach Angaben des Polizeipräsidiums Reutlingen mehrere Meldungen über aufsteigenden Rauch ein. Die Rauchsäule war demnach auch aus angrenzenden Gemeinden wahrgenommen worden. Als die Rettungskräfte den Hof erreichten, standen bereits Teile der Anlage in Vollbrand.

Feuerwehr bringt Brand nach rund eineinhalb Stunden unter Kontrolle

Die Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot an. Gegen 17.15 Uhr war das Feuer nach Angaben der Polizei soweit unter Kontrolle. Zu diesem Zeitpunkt waren die Löscharbeiten allerdings noch nicht beendet. Eine genaue Zahl der beteiligten Feuerwehrleute und Fahrzeuge wurde in der ersten offiziellen Mitteilung nicht genannt. Zuvor war lediglich bekannt geworden, dass mehrere Feuerwehren sowie Polizei und Rettungsdienst zum Einsatzort gerufen worden waren.

Damit lagen zwischen den ersten gemeldeten Rauchbeobachtungen und der Kontrolle des Brandes etwa eineinhalb Stunden. Wie lange die anschließenden Nachlöscharbeiten dauern sollten, war zunächst nicht bekannt. Bei Bränden größerer landwirtschaftlicher Gebäude können insbesondere Glutnester in Gebäudeteilen oder gelagerten Materialien weitere Löscharbeiten erforderlich machen. Zu den konkreten Umständen in Grosselfingen gab es dazu zunächst keine weiteren behördlichen Angaben.

Zwei Angehörige der Feuerwehr erlitten während des Einsatzes leichte Verletzungen. Der Rettungsdienst brachte sie zur weiteren Versorgung in ein Krankenhaus. Weitere verletzte Menschen wurden in der ersten Polizeimeldung nicht genannt.

Rund 600 Gänse und Hühner sterben bei dem Feuer

Besonders groß sind die Verluste beim Tierbestand des Hofes. Nach bisherigem Kenntnisstand der Polizei verendeten rund 600 dort untergebrachte Gänse und Hühner. Die Zahl war am Samstagabend noch als vorläufiger Stand angegeben.

Damit bestätigte sich die Größenordnung, die nach dem Einsatz zunächst bekannt geworden war. Nähere Angaben dazu, welche Gebäude mit den Tieren vom Brand betroffen waren oder ob weitere Tiere gerettet werden konnten, enthielt die erste Polizeimeldung nicht.

Der Brand hatte bereits während des Einsatzes erhebliche Aufmerksamkeit in der Umgebung ausgelöst. Eine deutlich sichtbare Rauchsäule stand über dem Hof. Erste Berichte vom Nachmittag hatten zunächst lediglich bestätigt, dass mehrere Feuerwehren und Rettungskräfte vor Ort waren. Zu diesem Zeitpunkt ließ sich das tatsächliche Ausmaß des Feuers noch nicht abschätzen.

Landwirtschaftliche Maschinen treiben Schadenssumme nach oben

Neben Gebäuden und Tierbestand waren auch landwirtschaftliche Maschinen betroffen. Nach Angaben der Polizei befanden sich in einer Halle hochwertige Maschinen. Die Ermittler gingen deshalb bereits am frühen Abend von einem Sachschaden in Millionenhöhe aus. Eine konkrete Summe wurde zunächst nicht genannt.

Bei der Angabe handelt es sich ausdrücklich um eine erste Schätzung. Das tatsächliche Schadensausmaß dürfte sich erst nach Abschluss der Löscharbeiten und einer genaueren Begutachtung der Gebäude, Maschinen und weiteren Betriebseinrichtungen bestimmen lassen.

Nicht bekannt war zunächst auch, welche Teile des Hofes vollständig zerstört oder noch nutzbar waren. Entsprechend lagen am Samstagabend keine gesicherten Angaben dazu vor, welche Folgen der Brand für den weiteren Betrieb des landwirtschaftlichen Unternehmens haben wird.

Ursache des Großbrands in Grosselfingen noch unbekannt

Was das Feuer ausgelöst hat, war zunächst offen. Das Polizeipräsidium Reutlingen bezeichnete die Ursache ausdrücklich als bislang unbekannt. Angaben zu einem technischen Defekt, Fahrlässigkeit oder einer anderen möglichen Ursache lagen zunächst nicht vor.

Damit gibt es bislang auch keinen belastbaren Hinweis darauf, wie und in welchem Bereich des Hofes das Feuer seinen Ausgang nahm. Weitere Erkenntnisse können sich üblicherweise aus der Untersuchung des Brandortes ergeben, sobald dieser von der Feuerwehr freigegeben und gefahrlos betreten werden kann. Ob bereits entsprechende Ermittlungen begonnen hatten, ging aus der ersten Mitteilung nicht hervor.

Offiziell bestätigt waren am Samstagabend damit ein Brand auf dem Aussiedlerhof, rund 600 verendete Gänse und Hühner, zwei leicht verletzte Feuerwehrangehörige sowie ein voraussichtlich millionenschwerer Sachschaden. Eine genaue Zahl der eingesetzten Kräfte, eine endgültige Schadenssumme und die Ursache des Feuers waren zunächst noch nicht bekannt.

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