
Goch. Ein schwerer Brand hat am Mittwochabend ein Mehrfamilienhaus an der Straße Kleinfeldchen in der Gocher Innenstadt erheblich beschädigt. Dabei erlitt eine 70-jährige Frau eine Rauchgasvergiftung und musste medizinisch versorgt werden. Das Feuer griff auf mehrere Gebäudeteile über und machte das Wohnhaus vorerst unbewohnbar.
Nach Informationen der Freiwillige Feuerwehr der Stadt Goch wurden die Einsatzkräfte gegen 21.20 Uhr zu einem Gebäudebrand an der Straße Kleinfeldchen alarmiert. Bereits beim Eintreffen der ersten Löschzüge stand das Treppenhaus eines Gebäudeteils des Mehrfamilien-Doppelhauses in Flammen. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich das Feuer bereits auf den Dachstuhl sowie auf den angrenzenden Hausteil ausgedehnt, weshalb die Lage als besonders kritisch galt.
Unmittelbar nach dem Eintreffen an der Straße Kleinfeldchen leitete die Feuerwehr umfangreiche Maßnahmen ein. Da zunächst unklar war, ob sich noch Personen im Gebäude aufhielten, wurde parallel zur Brandbekämpfung eine Personensuche vorbereitet. Wegen der starken Rauchentwicklung und der hohen Temperaturen war das Gebäude jedoch schon früh nicht mehr gefahrlos begehbar, sodass sich der Einsatz auf Maßnahmen von außen konzentrierte.
Über mehrere Strahlrohre sowie über eine Drehleiter wurde das Feuer bekämpft, um ein weiteres Übergreifen der Flammen auf benachbarte Gebäudeteile an der Straße Kleinfeldchen zu verhindern. Diese Strategie zeigte Wirkung, auch wenn der Einsatz zeitintensiv blieb. Nach etwa eineinhalb Stunden meldete die Feuerwehr, dass der Brand unter Kontrolle sei. Zur Unterstützung wurden zwischenzeitlich weitere Löscheinheiten aus den Gocher Ortsteilen Pfalzdorf und Hassum hinzugezogen, sodass zeitweise rund 60 Einsatzkräfte an der Einsatzstelle im Einsatz waren.
Im weiteren Verlauf stellte sich heraus, dass sich keine Personen mehr im Gebäude an der Straße Kleinfeldchen befanden. Ein zunächst als vermisst gemeldeter Mann hatte das Haus bereits selbstständig verlassen und befand sich in Sicherheit.
Eine 70-jährige Bewohnerin des Hauses an der Straße Kleinfeldchen wurde vom Rettungsdienst mit dem Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht. Sie hatte sich beim Eintreffen der Feuerwehr bereits außerhalb des Gebäudes aufgehalten. Weitere Verletzte wurden nach aktuellem Stand nicht gemeldet, dennoch sind die Folgen des Brandes erheblich.
Der stärker betroffene Gebäudeteil des Mehrfamilienhauses an der Straße Kleinfeldchen gilt nach dem Feuer als akut einsturzgefährdet. Auch der angrenzende Hausteil ist derzeit nicht bewohnbar. Insgesamt sind sieben Menschen von den Schäden betroffen, eine Person musste vorläufig durch das Ordnungsamt untergebracht werden. Die Löscharbeiten zogen sich insgesamt über rund dreieinhalb Stunden hin und wurden durch winterliche Witterung mit einsetzendem Schneefall erschwert.
Die Brandursache ist bislang ungeklärt. Die Polizei hat den Brandort an der Straße Kleinfeldchen beschlagnahmt und Ermittlungen aufgenommen. Ziel ist es, die Ursache des Feuers zu klären und mögliche technische oder bauliche Zusammenhänge zu prüfen.
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