
Mette-Marit Sauerstoffgerät – bei einem Empfang im Königlichen Schloss Oslo erschien die norwegische Kronprinzessin am 10. April 2026 erstmals öffentlich mit einer Nasenbrille, die ihr zusätzlichen Sauerstoff zuführte. Der Auftritt sorgte international für Aufmerksamkeit und zeigt, wie ernst es um die Gesundheit der 52-Jährigen steht.
Der Anlass war der Empfang der norwegischen Teilnehmer an den Paralympischen Winterspielen 2026 in Mailand und Cortina d’Ampezzo. Gemeinsam mit Kronprinz Haakon sowie den Kindern Prinzessin Ingrid Alexandra und Prinz Sverre Magnus begrüßte Mette-Marit die Athletinnen und Athleten im Königlichen Schloss. Die deutlich sichtbare Nasenbrille, die ihr ein Adjutant zuführte, war für viele Beobachter ein ungewohnter Anblick. Hofexpertin Tove Taalesen äußerte sich laut dem norwegischen Boulevardblatt Dagbladet überrascht darüber, dass ein Adjutant eine so persönliche Aufgabe für ein Mitglied der Königsfamilie übernommen habe – sie habe so etwas noch nie erlebt. Magne Wang Fredriksen, Generalsekretär der norwegischen Herz-Lungen-Vereinigung LHL, verteidigte die Kronprinzessin dagegen in der Zeitung Aftenposten und mahnte, sich an Fakten statt Misstrauen zu halten.
Sohn Sverre Magnus stand zuletzt selbst im Mittelpunkt: Sverre Magnus besuchte Halbbruder Marius Borg Høiby in der Haft, worüber norwegische Medien ausführlich berichteten.
Mette-Marit leidet seit 2018 an Lungenfibrose, einer unheilbaren Erkrankung, bei der sich Narbengewebe in der Lunge bildet und die Sauerstoffaufnahme zunehmend einschränkt. Lange verlief die Krankheit langsam – doch Tests im Herbst 2025 zeigten eine klar negative Entwicklung. Im Dezember 2025 gab der Königshof offiziell bekannt, dass Mette-Marit früher oder später eine Spenderlunge benötigt. Auch ein Behindertenausweis dokumentiert die Schwere der Erkrankung. Die Kronprinzessin ist zunehmend auf angepasste Aktivität, Ruhe und Erholung angewiesen – ihr offizielles Programm wurde entsprechend reduziert.
Ärzte des Rikshospitalet in Oslo bereiten Mette-Marit auf eine mögliche Lungentransplantation vor. Wann die Kronprinzessin auf die Warteliste für eine Spenderlunge gesetzt wird, ist noch nicht entschieden. Im fortgeschrittenen Stadium der Lungenfibrose gilt die Transplantation als letzte therapeutische Option. Der Königshof hat angekündigt, ihr offizielles Programm weiterhin so anzupassen, dass Gesundheit und Repräsentationspflichten bestmöglich vereinbar bleiben.
Norwegische und skandinavische Königshäuser stehen derzeit in ungewöhnlichem Maß im öffentlichen Interesse. König Carl Gustaf von Schweden besuchte als erster Monarch seit Kriegsbeginn die Ukraine – ein diplomatisch bedeutsamer Auftritt. Mette-Marits Erscheinen mit Sauerstoffkanüle zeigt auf andere Weise, dass nordische Royals trotz großer persönlicher Herausforderungen weiterhin öffentliche Verantwortung wahrnehmen.
Quellen: 20min.ch, dpa, SRF, ZDF, Promiflash, Promipool, Abendzeitung München, Aftenposten
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