Udo Jürgens ESC: 60 Jahre Merci Chérie und das Wien-Jubiläum 2026

Helen Dorn Verdammte Familie – ZDF Krimi heute Abend
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Udo Jürgens ESC — dieser Suchbegriff bewegt heute Abend Tausende von Fans: Während das ESC 2026 Finale in Wien läuft, jährt sich in diesem Jahr zum 60. Mal der legendäre Triumph des österreichischen Sängers beim Eurovision Song Contest. Mit seinem Song „Merci Chérie“ schrieb Udo Jürgens 1966 Geschichte — und das Jubiläum gibt dem heutigen Abend in seiner Heimatstadt Wien eine besondere Note.

Udo Jürgens ESC-Sieg 1966: Der dritte Anlauf mit Merci Chérie

Es war der dritte Versuch, der zum Erfolg führte. Udo Jürgens hatte bereits 1964 und 1965 am Eurovision Song Contest teilgenommen, ohne zu siegen. Am 5. März 1966 war es dann soweit: In Luxemburg City trat er für Österreich an und gewann mit „Merci Chérie“ die 11. Ausgabe des Wettbewerbs. Das Ergebnis war eindeutig — 31 Punkte, fast doppelt so viele wie der Zweitplatzierte. Es war nicht nur ein persönlicher Triumph, sondern auch ein historischer Moment: Österreich gewann den Eurovision Song Contest zum allerersten Mal. Den Text zu „Merci Chérie“ schrieb Thomas Hörbiger, die Musik stammte von Udo Jürgens selbst. In einem Feld von 18 Ländern setzte er sich klar durch und bewies damit, was viele schon länger ahnten: Hier war ein außergewöhnliches Talent am Werk.

Merci Chérie: Ein Lied schreibt Geschichte

Nach dem ESC-Sieg wurde „Merci Chérie“ ein weltweiter Hit. Das Lied erreichte Spitzenpositionen in den Charts von mehr als 20 Ländern und machte Udo Jürgens international bekannt. Für einen deutschen Schlager-Sänger war das eine außergewöhnliche Leistung — der Song überwand sprachliche und kulturelle Grenzen. Noch heute gehört „Merci Chérie“ zu den bekanntesten deutschen Schlagern der Nachkriegszeit. Zum 60. Jubiläum des ESC-Sieges veröffentlichte Sony Music am 8. Mai 2026 eine exklusive Picture-Disc, die historische Fotografien von der Uraufführung 1966 trägt. Sohn John Jürgens hält das Erbe seines Vaters damit auch im Jubiläumsjahr 2026 lebendig. Wer heute Abend live dabei sein möchte, findet alle Informationen zur deutschen ESC-Teilnehmerin Sarah Engels in Wien auf ms-aktuell.de.

Udo Jürgens: Karriere und Lebenswerk

Udo Jürgens, bürgerlich Jürgen Udo Bockelmann, wurde am 30. September 1934 in Klagenfurt in Kärnten geboren. Schon mit 14 Jahren begann er ein Musikstudium am Konservatorium. 1956 nahm er seinen Künstlernamen an. In einer mehr als 60 Jahre dauernden Karriere komponierte er über 1.000 Lieder und verkaufte mehr als 105 Millionen Tonträger — eine beeindruckende Bilanz, die ihn zu einem der erfolgreichsten deutschsprachigen Musiker aller Zeiten macht. Am 21. Dezember 2014 starb Udo Jürgens im Alter von 80 Jahren in der Schweiz an Herzversagen. Auf eigenen Wunsch wurde er nicht unter der Erde, sondern in einem Ehren-Marmorkeyboard auf dem Wiener Zentralfriedhof beigesetzt — ein letztes Bekenntnis zu Wien, seiner Wahlheimat.

60 Jahre Merci Chérie: Was das Jubiläum mit Wien 2026 verbindet

Das Zusammentreffen von Udo Jürgens 60-jährigem ESC-Jubiläum mit dem heutigen ESC-Finale in Wien ist kein Zufall, sondern eine besondere Fügung der Geschichte. Das ESC 2026 ist gleichzeitig das 70. Jubiläum des Eurovision Song Contest — und Österreich ist Gastgeber, weil das Land zuletzt 2014 mit Conchita Wurst gewann. Für Österreich sind das ESC-Gewinne, die zwei Generationen auseinanderliegen — von Udo Jürgens 1966 bis Conchita Wurst 2014. Dass der aktuelle ESC ausgerechnet in Wien stattfindet, wo Udo Jürgens seine letzte Ruhestätte gefunden hat, verleiht dem Abend eine emotionale Dimension, die über den Wettbewerb hinausgeht. Die ARD überträgt das ESC 2026 Finale mit Barbara Schöneberger live. Alle Hintergründe zum ESC-Kommentar von Böhmermann und Schulz gibt es ebenfalls auf ms-aktuell.de.

Quellen: Wikipedia, hdgoe.at, schlagerprofis.de, smago.de, tv.orf.at, schlager.de

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