
Ein schwerer Unfall B12 Wildpoldsried erschütterte das Allgäu am Samstagnachmittag, dem 2. Mai 2026. Gegen 14:15 Uhr kollidierten auf der Bundesstraße 12 kurz vor der Abzweigung Wildpoldsried drei Fahrzeuge in einem verheerenden Frontalcrash. Ein 38-jähriger Mann verlor dabei sein Leben – die B12 war anschließend für rund fünf Stunden vollständig gesperrt.
Nach Angaben der Polizei Kempten geriet eine 48-jährige Mercedes-Fahrerin aus bislang ungeklärten Gründen auf die Gegenfahrbahn. Dort stieß sie frontal mit dem Audi eines 38-jährigen Mannes zusammen. Die Wucht des Aufpralls war enorm: Das Mercedes-Fahrzeug wurde durch den Zusammenstoß weitergeschleudert und kollidierte zusätzlich mit einem entgegenkommenden VW, der von einer 54-jährigen Frau gelenkt wurde. Warum die Mercedes-Fahrerin in den Gegenverkehr geriet, ist Gegenstand laufender polizeilicher Ermittlungen. Die Polizeiinspektion Kempten hat die Untersuchungen übernommen und sicherte noch am Nachmittag umfangreiche Spuren am Unfallort.
Ähnlich schwere Frontalkollisionen auf Bundesstraßen beschäftigten Polizei und Rettungskräfte in jüngster Zeit mehrfach. Erst vor wenigen Wochen kam es zu einem schweren Frontalcrash auf der A81 mit fünf Schwerverletzten, der ebenfalls für stundenlange Sperrungen sorgte.
Der 38-jährige Audi-Fahrer starb noch am Unfallort an seinen schweren Verletzungen. Die 48-jährige Mercedes-Fahrerin erlitt lebensgefährliche Verletzungen und musste sofort intensivmedizinisch versorgt werden. Zwei weitere Personen – darunter die Fahrerin des VW – wurden leicht verletzt. Insgesamt waren damit vier Personen unmittelbar vom Crash betroffen. Die Verletzten wurden umgehend in umliegende Krankenhäuser gebracht.
Zur Erstversorgung der Schwerverletzten sollen laut Berichten zwei Rettungshubschrauber sowie ein Polizeihubschrauber im Einsatz gewesen sein. Auch zahlreiche Rettungskräfte aus der Region Kempten und den umliegenden Gemeinden eilten rasch zum Unfallort, um die Verletzten zu stabilisieren und die Unfallstelle zu sichern. Ein Unfallsachverständiger soll zur Rekonstruktion des genauen Unfallhergangs hinzugezogen worden sein.
Die B12 war nach dem schweren Unfall bei Wildpoldsried für rund fünf Stunden vollständig gesperrt. Feuerwehr und Straßenbauamt Kempten richteten eine großräumige Umleitung ein, um den Verkehr sicher um die Unfallstelle herumzuleiten. Die Vollsperrung führte zu erheblichen Verkehrsbehinderungen im Allgäu und belastete den Samstagnachmittagsverkehr in der gesamten Region spürbar. Nach anderen schweren Unfällen auf Bundesstraßen kommt es regelmäßig zu stundenlangen Sperrungen: So musste etwa die B1 in Dortmund nach einem schweren Unfall mit Hubschraubereinsatz vollgesperrt werden.
Warum die 48-jährige Mercedes-Fahrerin auf die Gegenfahrbahn geriet, ist derzeit noch nicht abschließend geklärt. Neben dem regulären Einsatz der Polizeibeamten wurde ein Sachverständiger zur Sicherung der Spuren und Klärung des Unfallhergangs beauftragt. Technisches Versagen, Ablenkung oder gesundheitliche Ursachen kommen als mögliche Faktoren in Betracht – dies muss die laufende Untersuchung zeigen.
Der tragische Unfall B12 Wildpoldsried reiht sich in eine Serie schwerer Bundesstraßen-Unfälle der vergangenen Monate ein. Frontalcrashs gelten als besonders gefährlich, da die aufeinandertreffenden Aufprallkräfte beider Fahrzeuge sich addieren und die Überlebenschancen drastisch sinken. Auf Bundesstraßen ohne durchgehende Mittelschutzplanken ist das Risiko, durch einen Fahrfehler in den Gegenverkehr zu geraten, strukturell erhöht. Der tödliche Unfall auf der B327 bei Kastellaun mit einem Linienbus verdeutlichte zuletzt die besondere Gefährdung auf solchen Streckenabschnitten. Verkehrsexperten fordern seit Jahren eine verstärkte Ausstattung gefährlicher Bundesstraßenabschnitte mit Schutzeinrichtungen, um derartige Tragödien zu verhindern.
Quellen: Polizei Bayern, AllgäuHIT, new-facts.eu, infranken.de, news.de
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