Unfall im Engelbergtunnel legt A81 im Berufsverkehr lahm

Symbolbild: Blaulicht auf dem Dach eines Einsatzfahrzeugs
Symbolbild Feuerwehreinsatz

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Ein Unfall mit drei beteiligten Autos hat am Montagmorgen, 28. September 2026, zu erheblichen Verkehrsbehinderungen auf der Autobahn 81 bei Leonberg geführt. Der Engelbergtunnel westlich von Stuttgart musste zeitweise in beiden Fahrtrichtungen gesperrt werden. Besonders betroffen war die Fahrtrichtung Stuttgart, wo die Sperrung mehrere Stunden andauerte. Inzwischen ist der Tunnel wieder freigegeben.

Nach den bislang bekannten Angaben ereignete sich der Unfall gegen 5.19 Uhr in der Weströhre des Engelbergtunnels in Fahrtrichtung Stuttgart. Drei Fahrzeuge waren an der Kollision beteiligt. Mindestens eine Person wurde verletzt. Angaben zur Schwere der Verletzungen lagen zunächst nicht vor.

Drei Autos in Unfall im Engelbergtunnel verwickelt

Nach ersten Informationen der Polizei war ein Fahrzeug am frühen Morgen in Richtung Stuttgart unterwegs und kollidierte im Tunnel mit zwei weiteren Autos. Eines der beteiligten Fahrzeuge soll sich bei dem Zusammenstoß überschlagen haben.

Die Polizei prüft den genauen Ablauf weiterhin. Nach ersten Erkenntnissen könnte das Fahrzeug, von dem die Kollision ausging, mit zu hoher Geschwindigkeit unterwegs gewesen sein. Dabei handelt es sich bislang um eine vorläufige Einschätzung. Die abschließende Unfallursache war am Montagvormittag noch nicht geklärt.

Unmittelbar nach dem Unfall wurden zunächst beide Röhren des Engelbergtunnels gesperrt. Damit war die A81 auf diesem Abschnitt sowohl in Richtung Stuttgart als auch in Richtung Heilbronn unterbrochen. Die Sperrung der Gegenrichtung konnte vergleichsweise schnell aufgehoben werden.

Gegen 6.25 Uhr beziehungsweise nach Polizeiangaben etwa um 6.30 Uhr wurde die Oströhre in Richtung Heilbronn wieder für den Verkehr geöffnet. Die Weströhre in Richtung Stuttgart blieb dagegen geschlossen. Dort dauerten die Unfallaufnahme sowie Bergungs- und Reinigungsarbeiten an.

Zehn Kilometer Stau auf der A81

Die Auswirkungen trafen den morgendlichen Berufsverkehr rund um Stuttgart und Leonberg erheblich. Auf der A81 bildete sich zeitweise ein Rückstau von rund zehn Kilometern. Der ADAC-Verkehrsmelder ging am Morgen zwischen Ludwigsburg-Nord und dem Dreieck Leonberg von mindestens einer Stunde zusätzlicher Fahrzeit aus.

In Richtung Stuttgart wurde der Verkehr an der Anschlussstelle Stuttgart-Feuerbach von der Autobahn abgeleitet. Auch auf den Ausweichstrecken mussten Autofahrer mit zusätzlichen Verzögerungen rechnen. In der Gegenrichtung kam es ebenfalls zu Rückstau. Verkehrsmeldungen wiesen zeitweise auch auf Behinderungen bis auf die A8 im Bereich Leonberg hin.

Richtung Stuttgart mehrere Stunden gesperrt

Die Sperrung der Weströhre erwies sich als deutlich langwieriger. Nachdem die beteiligten Fahrzeuge geborgen und die polizeiliche Unfallaufnahme weitgehend abgeschlossen war, musste die Fahrbahn noch gereinigt werden.

Bis in den Vormittag hinein blieben deshalb alle drei Fahrstreifen in Richtung Stuttgart gesperrt. Anschließend konnte auch diese Tunnelröhre wieder für den Verkehr freigegeben werden. Gegen 10.40 Uhr war der Engelbergtunnel nach dem Unfall wieder in beiden Richtungen befahrbar.

Damit dauerte die Beeinträchtigung auf der wichtigen Verbindung von den frühen Morgenstunden bis weit in den Berufsverkehr hinein. Auch nach der Öffnung mussten sich die zuvor entstandenen Rückstaus zunächst auflösen.

Engelbergtunnel ist ein wichtiges Nadelöhr bei Stuttgart

Der Engelbergtunnel gehört zu den besonders stark belasteten Straßenabschnitten im Raum Stuttgart. Durch den Tunnel auf der A81 fahren nach Angaben aus dem Umfeld der Verkehrsbehörden täglich bis zu 140.000 Fahrzeuge. Entsprechend schnell haben Sperrungen Auswirkungen auf die A81, die benachbarte A8 und das Straßennetz rund um Leonberg, Gerlingen und den Stuttgarter Nordwesten.

Die A81 verbindet unter anderem den Großraum Stuttgart mit Heilbronn und führt südlich des Engelbergtunnels weiter in Richtung Böblingen und Bodensee. Am Dreieck Leonberg trifft sie zudem auf die A8, eine der wichtigsten Ost-West-Autobahnen Süddeutschlands. Eine Störung im Tunnel kann deshalb nicht nur den lokalen Pendlerverkehr treffen, sondern auch überregionalen Verkehr zwischen den beiden Autobahnen behindern.

Der Tunnel war bereits in den vergangenen Monaten wiederholt Thema größerer Verkehrseinschränkungen. Nach einem Brand im März 2026 waren zeitweise umfangreiche Sperrungen und eine veränderte Verkehrsführung notwendig geworden. Seit Juni stehen in beiden Fahrtrichtungen wieder jeweils drei Fahrstreifen zur Verfügung.

Am Montag stand dagegen ein einzelner Verkehrsunfall im Mittelpunkt. Mindestens eine Person wurde dabei verletzt. Weitere gesicherte Angaben zum Gesundheitszustand der verletzten Person lagen zunächst nicht vor. Auch die endgültige Ursache des Unfalls war am Vormittag noch Gegenstand der Ermittlungen.

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