
James Gunn und DC Studios beginnen in dieser Woche mit den Dreharbeiten zum Superman-Nachfolger Man of Tomorrow. Das DCU-Sequel bringt erneut David Corenswet als Kryptonianer, Rachel Brosnahan als Lois Lane und Nicholas Hoult als Lex Luthor zusammen – dieses Mal gegen den galaktischen Superschurken Brainiac.
Nach dem Erfolg des ersten Reboots startet James Gunn nun die nächste Phase seines DC Universe. Man of Tomorrow ist als Nachfolger zum Superman-Film von 2025 konzipiert und setzt auf ein ungewöhnliches Handlungselement: Superman und Erzfeind Lex Luthor werden gezwungen, Seite an Seite gegen Brainiac zu kämpfen. Der Schurke, einer der bekanntesten Gegner im DC-Kosmos, gilt als technologisch überlegener Außerirdischer, der Welten sammelt und auslöscht. Für viele Fans ist der Auftritt von Brainiac seit Jahren überfällig. Nicholas Hoult, der Lex Luthor bereits im ersten Film verkörperte, soll in Man of Tomorrow eine deutlich erweiterte Rolle übernehmen. David Corenswet bestätigte seine Rückkehr ebenfalls – er ist damit bis mindestens 2027 das Gesicht des DCU-Superman.
Der erste Superman-Film unter James Gunn erzielte weltweit rund 618 Millionen Dollar an den Kinokassen und zählte zuletzt zu den meistgestreamten Titeln auf Max. Das starke Abschneiden des Reboots gibt DC Studios den nötigen Rückenwind für ein ambitioniertes Fortsetzungsprojekt. Gunn übernahm 2022 gemeinsam mit Peter Safran die Co-CEO-Positionen bei DC Studios und machte von Beginn an klar, dass er das Universum von Grund auf neu aufbauen will. Der erste Superman-Film setzte diesen Kurs konsequent um: Statt an den Zack-Snyder-Kanon anzuknüpfen, erzählte Gunn eine eigenständige Origin-Geschichte, die sowohl Kritiker als auch das Publikum überzeugte. Fans des DC-Kosmos erinnern sich noch an den Wechsel von Henry Cavill, der als ehemaliger Superman nun in der Warhammer-40k-Serie für Amazon zu sehen sein wird – der Neustart mit Corenswet gilt inzwischen als gelungen.
Bevor Man of Tomorrow am 9. Juli 2027 in die Kinos kommt, hat James Gunn für 2026 noch zwei weitere Großprojekte im Kalender: Am 26. Juni 2026 startet Supergirl mit Milly Alcock als Kara Zor-El, gefolgt von Clayface am 23. Oktober 2026. David Corenswet ist zudem als Superman im Supergirl-Film zu sehen, was bedeutet, dass er vier Jahre in Folge in DCU-Produktionen auftreten wird. Parallel läuft auf Max die Animationsserie Krypto Saves the Day, die im April 2026 mit neuen Folgen zurückgekehrt ist. Das DCU unter Gunn nimmt damit deutlich mehr Fahrt auf als noch unter den Vorgängern. Mit Aaron Pierre als Green Lantern John Stewart – bekannt aus der Serie Lanterns – wird auch das TV-Universum enger an die Kinofilme angebunden.
James Gunn, 1966 in St. Louis geboren, begann seine Karriere beim Indie-Studio Troma Entertainment und schrieb später die Scooby-Doo-Drehbücher für Warner Bros. Seinen internationalen Durchbruch erzielte er mit Guardians of the Galaxy und dem zweiten Teil für Marvel Studios – beide wurden weltweite Kassenerfolge und verwandelten eine Randgruppe von Comic-Figuren in A-List-Superhelden. 2022 holten Warner Bros. Discovery und DC ihn als Co-CEO an Bord. Seither steuert Gunn das größte Comicversum der Welt mit einem klaren Mandat: weniger Chaos, mehr Vision. Mit Man of Tomorrow steht nun der nächste große Test für diesen Plan bevor.
Quellen: Screen Rant, Inside the Magic, The Direct, Variety
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