Stefan Mross äußert sich zum Aus von Immer wieder sonntags

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Stefan Mross hat sich erstmals öffentlich zur Absetzung von Immer wieder sonntags geäußert. Die ARD und der SWR haben entschieden, die seit über 30 Jahren laufende Schlagersendung nach der Staffel 2026 nicht fortzuführen. Für Mross, der die Show seit 2005 moderiert, ist das Ende eines außergewöhnlichen Kapitels seiner Karriere.

Stefan Mross moderiert Immer wieder sonntags seit 21 Jahren

Stefan Mross übernahm die Moderation von Immer wieder sonntags im Jahr 2005 und prägte die Sendung seitdem maßgeblich. Die Show, die erstmals 1995 ausgestrahlt wurde, hat sich unter seiner Führung zu einem festen Bestandteil des deutschen Sonntagsfernsehens entwickelt. Wöchentlich schalteten Millionen von Zuschauern ein, um die Live-Ausgaben aus dem Europa-Park in Rust zu verfolgen. Mross kombinierte mit seinem volkstümlichen Moderationsstil Schlager, Volksmusik und Unterhaltung zu einem Gesamtformat, das über Generationen hinweg beliebt war. Auch bekannte TV-Moderatoren wie Lukas Koch, der mit nur 44 Jahren starb, haben gezeigt, welche emotionale Bedeutung Fernsehgesichter für ihr Publikum haben können.

Letzte Staffel 2026: So verabschiedet sich Immer wieder sonntags

Die letzte reguläre Staffel von Immer wieder sonntags startet am 31. Mai 2026 und umfasst zwölf Live-Ausgaben. Das große Finale ist für den 6. September 2026 geplant, gefolgt von einer Best-of-Sendung am 13. September 2026. Wie gewohnt kommt die Sendung live aus dem Europa-Park in Rust. Auch im Europa-Park selbst läuft derzeit viel im TV-Bereich: Bei DSDS 2026 fand der erste Recall ebenfalls im Europa-Park statt, was zeigt, welche Anziehungskraft der Freizeitpark als Kulisse für große TV-Produktionen hat. Ein Nachfolgeformat für Immer wieder sonntags ist nach aktuellem Stand nicht geplant.

Mross äußert sich erstmals: Wir liefern eine saugeile Staffel

Lange hatte Stefan Mross nach der Bekanntgabe des Sendungsaus geschwiegen. Nun äußerte er sich in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung erstmals öffentlich. Er sagte: Ich habe wirklich eine tolle Zeit gehabt und wir haben jetzt noch 13 Sendungen vor uns. Trotz der Trauer über das Ende zeigte sich Mross optimistisch und betonte, dass er und sein Team dem Publikum eine letzte unvergessliche Staffel präsentieren wollen. Sein Statement, die Leute hängen dran, verdeutlicht, welche emotionale Bindung Fans und Zuschauer über Jahrzehnte zu der Sendung aufgebaut haben.

ARD setzt Sendung ab: Sparzwänge und neues Publikum als Gründe

Der SWR-Programmdirektor Clemens Bratzler begründete die Entscheidung mit wirtschaftlichen Überlegungen. Einerseits sollen Kosten eingespart werden, andererseits will man die frei werdenden Mittel in die Entwicklung neuer digitaler Unterhaltungsformate investieren. Auch der Fokus auf ein jüngeres Publikum spielte bei der Entscheidung eine Rolle. Dabei lief die Sendung zuletzt noch respektabel: Im Jahr 2025 verfolgten die zwölf Live-Ausgaben im Ersten im Schnitt 1,26 Millionen Zuschauer, was einem Marktanteil von rund 17 Prozent entspricht. Trotzdem sah die ARD keinen Weg, das Format langfristig weiterzuführen.

Hündin Zenzi gestorben: Doppelter Schicksalsschlag für Mross

Kurz nach der Bekanntgabe des Sendungsaus traf Stefan Mross ein weiterer schwerer Verlust: Seine Hündin Zenzi, ein Dackel, ist gestorben. Auf Instagram teilte Mross ein emotionales Abschiedsbild und schrieb dazu auf Bayerisch: Mach’s guad, Zenzi. Für Tierbesitzer und Tierliebhaber ist der Tod eines Hundes ein tiefer persönlicher Einschnitt. Auch TV-Star Detlef Steves musste den Tod seines Hundes Kai Uwe öffentlich bekanntgeben — ein Schicksal, das bei Fans immer große Anteilnahme auslöst. Für Mross kommt der Verlust von Zenzi nach dem Tod seiner Mutter im Vorjahr besonders schwer zu einem Zeitpunkt, an dem er beruflich ohnehin eine schwierige Phase durchmacht.

Quellen: Süddeutsche Zeitung, t-online, schlager.de, promipool.de, ARD/SWR

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