
Hagen/Münster. Ein Rollstuhlfahrer ist in Hagen angezündet worden, eine 18-Jährige wurde später in Münster festgenommen. Die junge Frau steht im Verdacht, den 67-Jährigen am Donnerstagabend mit einer brennbaren Flüssigkeit übergossen und anschließend in Brand gesetzt zu haben. Der Mann wurde schwer verletzt, nach erster Einschätzung der Ermittler aber nicht lebensbedrohlich.
Die Tat ereignete sich am 17. September gegen 19.40 Uhr in einer Grünanlage an der Johann-Friedrich-Oberlin-Straße im Hagener Stadtteil Helfe. Polizei und Staatsanwaltschaft sprechen von einem versuchten Tötungsdelikt. Für die 18-Jährige gilt die Unschuldsvermutung.
Nach dem bisherigen Ermittlungsstand kannten sich die beiden flüchtig aus der Vergangenheit. Vor der Tat soll es zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung gekommen sein. Im weiteren Verlauf soll die 18-Jährige den Mann mit einer brennbaren Flüssigkeit übergossen und angezündet haben. Passanten löschten die Flammen und verständigten die Polizei.
Die Tatverdächtige konnte den Tatort zunächst verlassen. Polizei und Staatsanwaltschaft setzten daraufhin eine Mordkommission ein und führen das Verfahren derzeit als versuchtes Tötungsdelikt.
Nach intensiven Ermittlungen wurde die Frau in Münster aufgespürt und von Einsatzkräften einer Spezialeinheit vorläufig festgenommen. Die weiteren Ermittlungen werden von der Mordkommission und der Staatsanwaltschaft Hagen geführt. Die Polizei Münster unterstützte bei der Festnahme.












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