Dressur-Highlight in Münster: Katharina Hemmer triumphiert beim LVM-Championat

Dressur-Highlight in Münster: Katharina Hemmer triumphiert beim LVM-Championat
Foto: AGRAVIS Raiffeisen AG / Strahlende Gesichter auf dem Podium beim LVM-Dressurchampionat (v. li.): Tobias Nabben, Katharina Hemmer und Evelyn Eger.

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Münster. Beim traditionsreichen AGRAVIS-Cup in Münster hat Katharina Hemmer das LVM-Dressurchampionat für sich entschieden. Die Europameisterin setzte sich im Grand Prix Special mit ihrem Pferd Special Gold PCH an die Spitze eines hochklassig besetzten Starterfeldes. Der Wettbewerb wurde im Januar 2026 in der Halle Münsterland ausgetragen und gilt als einer der sportlichen Höhepunkte im Dressurkalender der Region.

Mit einer Bewertung von 74,333 Prozent legte Hemmer früh eine Marke vor, die im weiteren Verlauf nicht mehr übertroffen wurde. Auch mit ihrem zweiten Pferd konnte sie diese Wertung nicht erreichen, blieb jedoch ebenfalls auf hohem Niveau. Wie die Veranstalter mitteilen, unterstrich der Wettbewerb damit erneut die Bedeutung des AGRAVIS-Cups für den nationalen und internationalen Dressursport. Für Münster bedeutet das eine weitere Bestätigung als feste Größe im Reitsport, was auch für Reitsportfans in der Region von besonderem Interesse ist.

Frühe Bestmarke entscheidet den Grand Prix Special

Als eine der ersten Starterinnen im Grand Prix Special setzte Katharina Hemmer ein deutliches Ausrufezeichen. Mit Special Gold PCH zeigte sie eine harmonische Vorstellung, bei der vor allem die anspruchsvollen Lektionen überzeugten. Die Wertung erwies sich als richtungsweisend, denn keines der folgenden elf Pferd-Reiter-Paare konnte diesen Wert noch überbieten. Auch Hemmer selbst blieb mit ihrem zweiten Pferd Slaide knapp darunter, obwohl sie mit diesem bereits den Grand Prix am Vortag gewonnen hatte.

Der Sieg hatte dabei auch eine besondere sportliche Note, denn für Special Gold PCH war es der erste Start in einem Grand Prix Special. Gerade deshalb wurde die Leistung im Umfeld des Turniers als bemerkenswert eingeordnet. Münster bestätigte sich damit erneut als Austragungsort, an dem junge Pferde auf hohem Niveau erfolgreich vorgestellt werden können. Für den Reitsport in Münster ist dies eine Entwicklung, die die Attraktivität des Turniers weiter steigert und auch über die Stadtgrenzen hinaus Aufmerksamkeit erzeugt.

Podium komplettiert durch Nabben und Eger

Hinter der Siegerin belegte Tobias Nabben mit Forster den zweiten Platz. Das Paar erreichte 73,725 Prozent und knüpfte damit an die gute Leistung aus dem Grand Prix an, in dem es bereits Rang drei belegt hatte. Die Vorstellung zeichnete sich durch konstante Lektionen und eine gelungene Piaff-Passage-Tour aus, die bei den Wertungsrichtern positiv bewertet wurde. Für Nabben bestätigte sich Münster damit erneut als erfolgreicher Turnierstandort.

Den dritten Platz sicherte sich Evelyn Eger mit Dancing Darkness. Mit 71,804 Prozent komplettierte sie das Podium eines Wettbewerbs, der nicht nur sportlich, sondern auch organisatorisch auf hohem Niveau stattfand. Der Wechsel von der Messehalle Nord in die große Halle stellte für Pferde und Reiterinnen eine zusätzliche Herausforderung dar. Dennoch präsentierten sich die Paare laut Turnierverlauf souverän, was die Qualität des Teilnehmerfeldes unterstrich. Damit reagiert der Veranstalter auch auf den Anspruch, dem Dressursport in Münster eine möglichst professionelle Bühne zu bieten.

Hohe sportliche Qualität beim AGRAVIS-Cup

Neben den sportlichen Ergebnissen stand beim LVM-Dressurchampionat vor allem das hohe Niveau im Viereck im Fokus. Vertreter des Hauptsponsors LVM-Versicherung zeigten sich zufrieden mit den gezeigten Leistungen und der Resonanz des Publikums. Für den AGRAVIS-Cup ist das ein wichtiges Signal, denn das Turnier versteht sich als Verbindung aus Tradition und Spitzenleistung im Reitsport.
Wie die Veranstalter mitteilen, bestätigt das Championat den hohen Stellenwert des Turniers im nationalen Vergleich. Für Münster bedeutet das nicht nur sportliches Renommee, sondern auch eine nachhaltige Stärkung des Reitsportstandorts. Dass dabei nicht nur etablierte Spitzenpaare, sondern auch der Nachwuchs im Fokus steht, zeigt sich ebenfalls im Rahmenprogramm des Turniers. Einen Einblick in die sportlichen Perspektiven junger Pferde und Reiterinnen und Reiter bietet unser Artikel zur Youngster-Tour beim AGRAVIS-Cup, die den Anspruch des Turniers als Bühne für Leistung und Entwicklung zusätzlich unterstreicht.

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