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Evangelisches Krankenhaus Münster schließt: Was bedeutet das für Mitarbeiter und Patienten?

Das Evangelische Krankenhaus Münster schließt zum 1. Januar 2025. Leistungen werden verlagert, Mitarbeiter erhalten neue Perspektiven, und die medizinische Versorgung bleibt gesichert. Krankenhausreform in NRW
Foto: Darko Stojanovic

Das Evangelische Krankenhaus (EVK) in Münster schließt zum 1. Januar 2025. Diese Entscheidung wurde getroffen, um die Überversorgung in Münster zu reduzieren. Die Alexianer, Betreiber der Einrichtung, erhielten die Zustimmung des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen für diese Maßnahme.

Evangelisches Krankenhaus Münster: Gründe für die Schließung

Das EVK in Münster befand sich bereits bei der Übernahme durch die Alexianer im Jahr 2021 in einer wirtschaftlich angespannten Situation. Trotz Bemühungen, die finanzielle Lage zu stabilisieren, war die Schließung unvermeidlich. Das Ziel der Schließung ist es, die medizinische Versorgung in Münster effizienter zu gestalten und Ressourcen besser zu verteilen.

Verlagerung der Leistungsangebote

Die medizinischen Bereiche des EVK, darunter Chirurgie, Innere Medizin, Geriatrie und Intensivmedizin, werden auf andere Krankenhäuser in Münster verlagert. Die Leistungsangebote werden hauptsächlich in das Clemenshospital und die Raphaelsklinik überführt. Besonders der bisherige Schwerpunkt Altersmedizin (Geriatrie) wird am Innenstadt-Standort weitergeführt, um eine kontinuierliche Versorgung sicherzustellen.

Zukunftsperspektiven für die Mitarbeiter

Für die 395 Mitarbeiter des EVK planen die Alexianer, in den kommenden Wochen berufliche Perspektiven auszuloten. Oberbürgermeister Markus Lewe bedauert die Schließung des traditionsreichen Hauses, betont jedoch die Bemühungen, Zukunftsperspektiven für die betroffenen Mitarbeitenden zu schaffen. Die Alexianer arbeiten intensiv daran, Lösungen zu finden, um den Übergang für die Mitarbeiter so reibungslos wie möglich zu gestalten.

Auswirkungen auf die Patientenversorgung

Patienten in Münster können weiterhin auf eine hervorragende medizinische und pflegerische Versorgung zählen. Die Verlagerung der Leistungsangebote in andere Krankenhäuser soll sicherstellen, dass die Qualität der Versorgung nicht beeinträchtigt wird. Durch die Zusammenführung von Kapazitäten soll eine effizientere und spezialisierte Versorgung gewährleistet werden.

Maßnahmen zur Reduzierung der Überversorgung

Die Entscheidung zur Schließung des Evangelischen Krankenhauses Münster ist Teil einer umfassenderen Strategie zur Reduzierung der Überversorgung in der Stadt. Durch die Verlagerung von medizinischen Angeboten und die Konzentration auf spezialisierte Einrichtungen sollen die Ressourcen besser genutzt und die Versorgung optimiert werden.

Die Rolle der Alexianer und zukünftige Pläne

Die Alexianer als Betreiber des EVK sind bestrebt, nicht nur die Versorgungsstruktur anzupassen, sondern auch neue berufliche Perspektiven für die Mitarbeitenden zu entwickeln. Die Arbeit an Zukunftsperspektiven soll sicherstellen, dass die Mitarbeiter in neuen Positionen untergebracht werden und die medizinische Versorgung in Münster auf hohem Niveau bleibt.

Fazit: Evangelisches Krankenhaus Münster schließt

Die Schließung des Evangelischen Krankenhauses Münster zum 1. Januar 2025 markiert das Ende einer Ära. Dennoch wird die medizinische Versorgung durch die Verlagerung der Leistungsangebote auf andere Krankenhäuser in Münster sichergestellt. Die Alexianer arbeiten intensiv daran, Zukunftsperspektiven für die betroffenen Mitarbeiter zu schaffen und die Versorgungsstruktur in der Region zu verbessern.