
Auf der A59 Sperrung Lind Köln dauert länger als zunächst angekündigt. Die Auf- und Abfahrt der Anschlussstelle Lind in Fahrtrichtung Köln bleibt nun voraussichtlich bis zum 30. April 2026 gesperrt. Das hat die Autobahn GmbH am Dienstag, 31. März, mitgeteilt. Grund sind Verzögerungen im Bauablauf. Ursprünglich sollte die Sperrung bereits mit Ablauf des 31. März enden.
Betroffen ist die Anschlussstelle Lind auf der A59 in Richtung Köln. Nach Angaben der Autobahn GmbH bleibt dort sowohl die Ausfahrt als auch die Auffahrt weiterhin gesperrt. Die Verlängerung gilt demnach bis voraussichtlich Mittwoch, 30. April 2026. Damit verschiebt sich das Ende der Einschränkung um einen weiteren Monat. Die A59 Anschlussstelle Lind gesperrt zu halten, begründet die Autobahn GmbH mit Verzögerungen bei den Bauarbeiten.
Unverändert bleibt zugleich eine weitere Verkehrsbeschränkung im selben Bauabschnitt. In der Anschlussstelle Wahn ist die Auffahrt auf die A59 in Fahrtrichtung Bonn nach Angaben der Autobahn GmbH weiterhin planmäßig gesperrt. Diese Sperrung soll bis zum Abschluss der laufenden Gesamtmaßnahme bestehen bleiben. Bereits Ende Februar hatte die Autobahn GmbH zudem mitgeteilt, dass die Anschlussstelle Wahn in Fahrtrichtung Köln bis einschließlich 31. März gesperrt sei und Umleitungen mit rotem Punkt ausgeschildert würden.
Die Sperrung A59 Richtung Köln steht im Zusammenhang mit der Fahrbahnsanierung zwischen den Anschlussstellen Köln-Flughafen und Troisdorf. Laut Autobahn GmbH war zuvor bereits die Richtungsfahrbahn Bonn saniert worden. Aktuell geht es um den Umbau der Verkehrsführung und die Sanierung der Richtungsfahrbahn Köln. Während der Bauzeit kann es außerhalb der Verkehrsspitzenzeiten außerdem zeitweise zu Fahrstreifenwegnahmen in beiden Richtungen kommen. Diese zusätzlichen Einschränkungen werden laut Mitteilung nicht jeweils gesondert angekündigt.
Nach Angaben der Autobahn GmbH zählt die A59 in diesem Abschnitt mit rund 90.000 Fahrzeugen pro Tag zu den stark belasteten Autobahnen. Die Fahrbahndecke besteht dort teilweise noch aus Gussasphalt aus den 1960er Jahren. Deshalb sei eine Erneuerung der Fahrbahn bis hin zum gesamten Oberbau erforderlich. In der zweiten Bauphase werden rund 160.000 Quadratmeter Asphalt zwischen den Anschlussstellen Flughafen und Spich erneuert.
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