Brand in Oberhausen: Feuer in Lagerhalle eines Müllbetriebs dauert seit Stunden an

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Symbolfoto. Foto: Alexas Fotos

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Ein aufwendiger Feuerwehreinsatz beschäftigt seit Dienstagabend die Einsatzkräfte in Oberhausen. In einer Lagerhalle eines Müllentsorgungsbetriebs ist ein Feuer ausgebrochen, das auch am Mittwochmorgen noch nicht vollständig gelöscht war. Die Feuerwehr Oberhausen kämpft seit Stunden gegen die Flammen. Nach übereinstimmenden Medienberichten gestaltet sich der Einsatz besonders schwierig, weil sich in der Halle große Mengen Papier und Kartonage befinden.

Nach ersten Angaben hatten sich in dem Gebäude rund 150 Tonnen dieser Materialien befunden. Solche Stoffe können bei einem Brand über längere Zeit weiterglimmen und immer wieder neue Glutnester bilden. Dadurch zieht sich der Einsatz deutlich länger hin als bei vielen anderen Bränden. Für die Feuerwehr bedeutet das einen komplexen und langwierigen Einsatz, der sich über mehrere Stunden erstreckt.

Papier und Kartonage erschweren die Löscharbeiten

Die Feuerwehr ist bereits seit Dienstag gegen 18 Uhr im Einsatz. Auch Stunden später war noch nicht abzusehen, wann der Brand vollständig gelöscht sein wird. Nach Angaben eines Feuerwehrsprechers befinden sich im Inneren der Lagerhalle zahlreiche Glutnester, die sich nicht einfach von außen erreichen lassen.

Bei solchen Bränden reicht es oft nicht aus, nur Wasser von außen einzusetzen. Das Material muss häufig aufgelockert oder auseinandergezogen werden, damit die Einsatzkräfte an die versteckten Brandstellen gelangen können. Gerade bei großen Mengen Papier und Kartonage entstehen in den Haufen immer wieder neue Hitzeherde, die das Feuer erneut aufflammen lassen können.

Die Feuerwehr Oberhausen setzt deshalb verschiedene Maßnahmen ein, um den Brand unter Kontrolle zu bringen. Zeitweise waren rund 75 Einsatzkräfte an der Brandstelle im Einsatz. Trotz der aufwendigen Löscharbeiten blieb die Lage nach bisherigen Informationen unter Kontrolle. Verletzt wurde bei dem Feuer niemand.

Bagger soll brennendes Material aus der Halle holen

Um die schwer erreichbaren Glutnester zu bekämpfen, hat die Feuerwehr zusätzlich schweres Gerät angefordert. Ein Bagger soll helfen, das brennende Material aus der Lagerhalle nach draußen zu transportieren. Dort können die Einsatzkräfte die einzelnen Brandherde gezielter ablöschen.

Dieses Vorgehen wird häufig bei Bränden in Recycling- oder Entsorgungsbetrieben eingesetzt. Sobald das Material aus der Halle gezogen wird, lässt es sich besser auseinanderziehen und kontrolliert ablöschen. Gleichzeitig sinkt das Risiko, dass sich das Feuer in den großen Materialhaufen weiter ausbreitet.

Wie lange der Einsatz noch dauern wird, war am Mittwochmorgen weiterhin unklar. Nach Angaben der Feuerwehr müssen die Einsatzkräfte damit rechnen, noch mehrere Stunden vor Ort zu bleiben, bis sämtliche Glutnester gelöscht sind und keine Gefahr eines erneuten Aufflammens mehr besteht.

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