
Lufthansa Flüge gestrichen: Der Lufthansa-Konzern streicht bis Oktober 2026 insgesamt 20.000 Kurzstreckenflüge aus seinem Programm. Gleichzeitig stellt die Tochtergesellschaft Cityline ihren Betrieb ein. Als Hintergrund nennt das Unternehmen stark gestiegene Kerosinpreise im Zusammenhang mit dem Iran-Krieg sowie unrentable Strecken.
Laut übereinstimmenden Medienberichten werden bis Ende des Sommerflugplans im Oktober 2026 rund 20.000 Kurzstreckenverbindungen gestrichen. Bis Ende Mai sollen täglich über 120 Verbindungen zu europäischen Zielen entfallen. Der Konzern begründet die Maßnahmen mit drei Faktoren: der Einstellung der Regionaltochter Cityline, der Streichung weiterer unwirtschaftlicher Kurzstrecken sowie den stark gestiegenen Treibstoffkosten. Durch die Streichungen soll der Konzern laut Berichten über 40.000 Tonnen Kerosin einsparen. Die Kerosinversorgung für die verbleibenden Flüge im Sommerflugplan sei laut Lufthansa in den kommenden Wochen gesichert.
Besonders einschneidend ist nach Informationen aus Medienberichten die sofortige Einstellung der Lufthansa-Tochter Cityline. Damit verschwinden 27 Flugzeuge mit vergleichsweise ungünstigen Verbrauchswerten vom Markt. Der Kerosinpreis habe sich seit Beginn des Iran-Kriegs im Zusammenhang mit den Förderausfällen im Nahen Osten verdoppelt, berichten mehrere Quellen. Laut Angaben des Konzerns überarbeitet Lufthansa auch seine mittelfristige Streckenplanung — Details sollen Ende April oder Anfang Mai 2026 veröffentlicht werden.
Die Streichungen treffen laut Berichten vor allem die Drehkreuze Frankfurt und München. Zu den vorübergehend weggefallenen Verbindungen zählen laut Medienberichten unter anderem: Heringsdorf, Cork, Danzig, Ljubljana, Rijeka, Sibiu, Stuttgart, Trondheim, Tivat und Breslau. Auch die Strecken von Frankfurt nach Bydgoszcz und Rzeszów in Polen sowie nach Stavanger in Norwegen sollen vorerst gestrichen sein. Reisende, die etwa den Flughafen Palma de Mallorca ansteuern wollten, sollten ihre Buchungen überprüfen.
Wer einen gestrichenen Flug gebucht hat, kann sich laut Medienberichten auf die EU-Fluggastrechteverordnung berufen. Demnach soll die Airline bei Stornierung den vollen Ticketpreis erstatten müssen. Wird die Annullierung weniger als 14 Tage vor dem geplanten Abflug mitgeteilt, stehe Reisenden darüber hinaus eine zusätzliche Entschädigung zwischen 250 und 600 Euro pro Person zu — je nach Streckenlänge. Lufthansa überarbeite seine mittelfristige Streckenplanung weiterhin und wolle bis Anfang Mai 2026 konkretere Informationen liefern.
Quellen: ZDF heute, t-online, Berliner Zeitung, 20 Minuten, news.de, hessenschau.de, aero.de
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