Neue WhatsApp-Masche: So übernehmen Betrüger fremde Konten

Neue WhatsApp-Masche: So übernehmen Betrüger fremde Konten
Foto: Alfredo Rivera
Teilen:

Die Polizei warnt vor einem aktuell häufiger auftretenden WhatsApp-Betrug in Flensburg und den Kreisen Schleswig-Flensburg und Nordfriesland. Kriminelle versuchen dabei, vollständigen Zugriff auf fremde WhatsApp-Konten zu erhalten. Anschließend schreiben sie Freunde, Verwandte oder andere Kontakte im Namen des eigentlichen Kontoinhabers an und versuchen, sie zu Geldzahlungen zu bewegen. Besonders gefährlich: Die Opfer ermöglichen den Tätern den Zugriff häufig selbst, nachdem sie zuvor mit manipulierten Links, QR-Codes oder PIN-Abfragen getäuscht wurden.

Neue WhatsApp-Betrugsmasche beginnt häufig mit einem Link

Ausgangspunkt kann eine Nachricht von einem vermeintlich bekannten Kontakt sein. Darin schildern die Täter nach Angaben der Polizeidirektion Flensburg entweder eine finanzielle Notlage oder verschicken einen Link zu einer angeblichen Umfrage oder Abstimmung. Hinter der Nachricht steckt allerdings bereits ein zuvor übernommenes WhatsApp-Konto.

Wer den Link öffnet, landet auf einer manipulierten Internetseite. Dort sollen Nutzer beispielsweise einen QR-Code scannen oder eine PIN eingeben, um sich vermeintlich für eine Abstimmung oder auf einem anderen Gerät zu verifizieren. Tatsächlich kann genau dieser Vorgang den Kriminellen ermöglichen, das WhatsApp-Konto zu übernehmen.

Betrug mit QR-Code: Täter können auf Chats und Kontakte zugreifen

Ist das fremde Gerät einmal mit dem Konto verknüpft, erhalten die Täter laut Polizei Zugriff auf Chats, Kontakte und geteilte Medien. Besonders problematisch ist, dass diese Verbindung bestehen bleiben kann, bis der Kontoinhaber das unbekannte Gerät selbst wieder entfernt.

Danach setzen die Täter den WhatsApp-Betrug in Flensburg und anderen Regionen fort. Sie schreiben Kontakte des Opfers an und geben sich dabei als die bekannte Person aus. Häufig folgt die Bitte, kurzfristig Geld zu überweisen. Weil die Nachricht tatsächlich vom richtigen WhatsApp-Konto stammt, kann der Betrugsversuch zunächst glaubwürdig wirken.

Polizei rät zur Kontrolle der verknüpften WhatsApp-Geräte

Bei ungewöhnlichen Geldforderungen sollten Nutzer deshalb zunächst auf einem anderen Weg überprüfen, ob die Nachricht tatsächlich von der bekannten Person stammt. Die Polizei empfiehlt einen direkten Anruf über die bereits bekannte Telefonnummer oder eine persönliche Rückfrage.

Außerdem sollten Nutzer keine unbekannten QR-Codes scannen und keine PIN eingeben, wenn der Hintergrund nicht eindeutig feststeht. In WhatsApp lässt sich unter dem Menüpunkt „Verknüpfte Geräte“ kontrollieren, welche Computer oder Smartphones Zugriff auf das eigene Konto haben. Unbekannte Geräte sollten dort umgehend entfernt werden. Zusätzlich empfiehlt die Polizei, die Verifizierung in zwei Schritten zu aktivieren.

Münster. Sieh dir die aktuellen Baustellen und Straßensperrungen in Münster an. Bleib informiert über Verkehrsänderungen und die Bauprojektsdauer.
Alle aktuellen Baustellen auf einen Blick

Zukunftsfähige Wärmeversorgung für die Region durch Netzanschlüsse

Der Ausbau des Fernwärmenetzes auf der Metzer Straße und dem Inselbogen hat das Ziel, sowohl Privathäuser als auch öffentliche Einrichtungen wie Kirchen und Schulen an das Wärmenetz anzuschließen. Dies soll die Versorgungssicherheit verbessern und gleichzeitig eine umweltfreundlichere Heizoption für zukünftige Anlieger schaffen.

Vorbereitende Maßnahmen für kommende Sanierungen

Der Fernwärmenetzausbau im Geistviertel wird von den Stadtnetzen Münster früher durchgeführt als ursprünglich geplant. Diese Entscheidung wurde getroffen, um die geplanten Arbeiten an einer Trinkwasserleitung in der Weseler Straße in den Jahren 2025/ 2026 nicht zusätzlich zu belasten. Durch die vorgezogene Umsetzung des Projekts sollen Überschneidungen der Bauarbeiten vermieden werden. Zudem sollen die Beeinträchtigungen für Anwohner und Verkehrsteilnehmer minimiert werden.

Texte werden mit Unterstützung von KI-Tools erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr dazu